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MIT Pankow fordert intelligentes Sparen auch in Berlin
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[2010-06-06]
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Griechenland-Krise, Euro-Rettungsschirme und Schuldenberge
bei Bund, Ländern und Gemeinden. Offiziell sind die
Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen mit über 1700
Milliarden Euro verschuldet. Deshalb fordert die
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow
(MIT) ein klares Bekenntnis der Länder und Kommunen zur
Konsolidierung der Finanzen. Doch gleichzeitig darf der
Aufschwung nicht kaputtgespart werden. Deshalb fordert die
MIT Pankow (MIT): „Die Konsolidierung darf nicht auf der
Einnahmeseite über höhere Steuern, Abgaben und Gebühren
erfolgen. Stattdessen muss sich die öffentliche Hand auf
ihre Kernaufgaben besinnen und die Ausgaben
beschränken.“
Dass dringender Handlungsbedarf entsteht, ergibt sich
daraus, dass bereits jetzt die Staatsverschuldung jenseits
von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt.
Erlaubt sind laut Maastricht-Kriterien gerade einmal 60
Prozent. Wird die Verschuldungsspirale nicht gestoppt, wird
die schon jetzt gigantische Summe bis Ende 2013 durch immer
neue Kredite bei etwa zwei Billionen Euro liegen. Doch wie
dramatisch es wirklich um Deutschland steht, zeigt die
verdeckte, die sogenannte implizite Verschuldung. Wie das
Forschungszentrum für Generationenverträge der Universität
Freiburg jüngst berechnete, fehlen dem Staat rund sieben
Billionen Euro, mehr als das Dreifache des
Bruttoinlandsprodukts. Denn die offiziellen Statistiken
verschweigen, dass für Renten, Pensionen, sowie für
Gesundheit und Pflege – anders als es jeder selbstständige
Mittelständler handhaben würde – keine Rückstellungen
gemacht werden.
„Aufgrund der Überalterung der Gesellschaft und der
sinkenden Geburtenraten verschärft sich diese
Finanzierungslücke des Staates und seiner Sozialsysteme in
einer sich beschleunigenden Geschwindigkeit. Diese brisante
Entwicklung, die einer tickenden fiskalischen Zeitbombe
gleicht, verschärft sich durch den Zinseszinseffekt, der
der Politik langsam aber sicher jedweden
Gestaltungsspielraum nimmt“, erklärt Johannes Kraft,
Vorsitzender der MIT Pankow.
In diesem Zusammenhang fordert die MIT Pankow die
Bundesregierung zu intelligentem Sparen in der Krise
auf. „Gelingt der Regierung jetzt der große Wurf mit einem
Dreiklang aus niedrigeren Ausgaben, Anreizen für mehr
Wachstum und Beschäftigung sowie Abbau der Defizite, so
ist ein hartes Reformprogramm nicht nur ein Signal zur
Stärkung des Euro, sondern zudem ein Konjunkturprogramm für
den Mittelstand in Deutschland“, sagt Kraft.
„Wir setzen weiter auf die Union und eine schwarz-gelbe
Koalition“, sagt Kraft. „Sie ist der beste Garant dafür,
die Haushalte zu konsolidieren und dem Mittelstand
Wachstumschancen zu eröffnen.“
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Johannes Kraft |
MIT Pankow
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MIT Pankow fordert Abschaffung der Gewerbesteuer
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[2009-11-27]
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Im Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP steht es
schwarz auf weiß: „Wir werden eine Kommission zur
Erarbeitung von Vorschlägen zur Neuordnung der
Gemeindefinanzierung einsetzen“. Prüfen soll diese
Kommission, ob die Gewerbesteuer durch einen höheren Anteil
an der Umsatzsteuer und einen kommunalen Zuschlag auf die
Einkommen- und Körperschaftsteuer mit eigenem Hebesatz
ersetzt werden kann. Die Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow (MIT) fordert eine
schnelle Einsetzung der Kommission und eine Abschaffung der
Gewerbesteuer.
„Die MIT begrüßt das Vorhaben der neuen Bundesregierung,
eine Kommission einzusetzen, die eine Neuregelung der
Gewerbesteuer prüft“, so Johannes Kraft, Kreisvorsitzender
der MITPankow. Dies sei ein Schritt in die richtige
Richtung, müsse jedoch schleunigst umgesetzt werden. „Die
Gewerbesteuer ist eine erhebliche Belastung für
Unternehmen. Daher fordert die MIT für Berlin und seine
Bezirke den Ersatz der Gewerbesteuer durch eine kommunale
Unternehmensteuer als reine Gewinnsteuer, ohne
ertragsunabhängige Elemente wie Zinsen, Mieten, Pachten,
Leasing- und Lizenzgebühren“, meint Kraft. Es sei
begrüßenswert, dass es im Bund Überlegungen gibt, die
Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer und die
kommunale Unternehmensteuer zu vereinheitlichen. Dies dürfe
allerdings nur auf der Grundlage der Körperschaftsteuer
erfolgen. „Diese Zielrichtung wäre auch für Berlin und den
Bezirk Pankow der geeignete Weg“, so Kraft.
In die Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer
dürften allerdings keine ertragsunabhängigen Elemente,
insbesondere Zinsausgaben, einbezogen werden. Dagegen
verwahre sich die MIT Pankow. „Die Besteuerung muss
rechtsformneutral sein. Das heißt, Personengesellschaften
dürfen gegenüber Kapitalgesellschaften nicht benachteiligt
werden“, erklärt Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow: Vermögensteuer bedeutet Gefahr für den Mittelstand
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[2009-11-19]
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Mit großer Mehrheit haben die Delegierten auf dem SPD-
Parteitag in Dresden die Wiedereinführung der
Vermögensteuer beschlossen. 1997 war diese vom
Bundesverfassungsgericht als grundgesetzwidrig abgeschafft
worden. Mit dem Votum für die Wiedereinführung schlägt die
SPD nun einen weiteren Kurswechsel ein - hin zu einer
linken Wirtschaftspolitik. Eine Vermögensteuer würde nicht
nur krisenverschärfend wirken, sondern auch die
Leistungsträger dieser Gesellschaft und vor allem den
Mittelstand bestrafen. Die Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow (MIT) spricht sich
deshalb strikt gegen eine Wiedereinführung der
Vermögensteuer aus.
„Die Vermögensteuer ist zu Recht abgeschafft worden, da sie
Firmen gerade in ertragschwachen Zeiten in ihrer Existenz
bedroht“, so Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow. Sie müssten aus der Substanz Steuern zahlen und das
wirke wie Gift für Wirtschaft und Arbeitsplätze gerade auch
in Berlin. In einer weltweiten Wirtschaftskrise dürfe der
Staat den Unternehmen keine zusätzlichen Steine in den Weg
legen, die ihre Chancen auf Wachstum und
Konkurrenzfähigkeit im Wettbewerb behindern. Dies gilt vor
allem für den europäischen Wettbewerb, denn in Belgien,
Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland,
Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta,
den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien,
Schweden, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, dem
Vereinigten Königreich und Zypern ist die klassische
Vermögensteuer abgeschafft worden.
„Die SPD verkennt den Ernst der Lage und beweist einmal
mehr wie wenig sie von Wirtschaft versteht“, meint Kraft.
„Nach Auffassung der MIT Pankow braucht der Standort
Deutschland keine weitere Steuer, die mit zusätzlichem
bürokratischen Aufwand erhoben werden muss. Dringend nötig
ist vielmehr ein Steuersystem mit weniger
substanzbesteuernden Elementen“, so Kraft. Dies würde nicht
zuletzt auch der Berliner und damit der Pankower Wirtschaft
zugute kommen. „Der SPD-Abschluss ist absurd. Deutschland
braucht keine Neiddebatten und auch keine Politik, die die
Leistungsträger aus dem Land vertreibt“, erklärt Kraft
abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow fordert Bürokratieabbau auch in Berlin und dem Bezirk Pankow
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[2009-09-02]
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Bürokratie kostet Zeit und Geld: die Bürger, die
Unternehmen und die öffentliche Verwaltung selbst. Unnötige
Formalien bremsen jede wirtschaftliche Betätigung. Deshalb
begrüßt die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der
CDU Pankow (MIT) die klaren Vorstellungen zum
Bürokratieabbau im Unions-Regierungsprogramm. „Wir
unterstützen diesen Kurs. Es ist dringend geboten,
Bürokratie systematisch abzubauen und den Mittelstand von
den unnötigen Lasten der zahlreichen Statistik- und
Berichtspflichten zu befreien“, sagt Johannes Kraft, MIT-
Kreisvorsitzender in Pankow.
Die von Kanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung
hat wichtige Weichen für einen systematischen
Bürokratieabbau gestellt: Mit der Einrichtung des
Nationalen Normenkontrollrates und der Einführung des
Standardkostenmodells wurden erfolgreiche Schritte in die
richtige Richtung unternommen. Die MIT Pankow begrüßt, dass
dieser Prozess mit der Union auch nach der Bundestagswahl
am 27.9.2009 fortgesetzt werden soll. „Wir unterstützen vor
allem, dass das Abbauziel von 25 Prozent der
Bürokratielasten also Netto-Ziel verankert werden soll. Es
ist niemandem geholfen, auf der einen Seite den Mittelstand
und die Bevölkerung von unnötigen Regulierungen zu
befreien, wenn gleichzeitig auf der anderen Seite neue
Bürokratielasten hinzukommen“, so Kraft.
Nach Auffassung der MIT Pankow muss es nach der
Bundestagswahl am 27. September 2009 das Ziel sein, vor
allem Unternehmen von besonders wachstumshemmender
Überregulierung zu befreien und dem Mittelstand,
Existenzgründern und den Bürgern mehr Luft zum Atmen zu
verschaffen. Dies müsse einhergehen mit einer umfassenden
Entbürokratisierung des gesamten deutschen Regelwerks.
In diesem Zusammenhang fordert die MIT Pankow eine
Entbürokratisierung des Vergaberechts. „Wir sprechen uns
für eine Vereinfachung des Vergaberechts, für klare
Strukturen und eine Verschlankung der Vergaberegelung auf
das notwendige Maß aus. Und die Aufbewahrungspflichten von
Unterlagen für die verschiedenen Zwecke des Steuer-,
Handels- und Sozialrechts müssen vereinheitlicht und
verkürzt werden. Dies kommt nicht zuletzt der
mittelständischen Wirtschaft hier in Berlin zu Gute“,
erklärt Kraft.
„Auch darf das Ziel nicht aus den Augen verloren werden,
das gesamte Recht zu vereinfachen. Die drei
Mittelstandsentlastungsgesetze waren ein Erfolg. Nun geht
es darum, auch die anderen messbaren Kosten, also das
materielle Recht, zu berücksichtigen und – wo immer
möglich – abzubauen“, so Kraft.
„Wir setzen auf die Union und eine bürgerliche Koalition
nach dem 27. September 2009“, sagt Kraft. Sie sei der beste
Garant dafür, den Bürokratieabbau weiter voranzutreiben und
die Bevölkerung sowie den Mittelstand nachhaltig von
unnötigen Bürokratielasten zu befreien.
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MIT Pankow fordert nachhaltige Steuerentlastungen
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[2009-08-13]
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Mehr Netto vom Brutto, so lautet nicht nur in
Wahlkampfzeiten eine Forderung der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow (MIT). „Diejenigen
Menschen, die arbeiten, Steuern zahlen und sich an die
Gesetze halten, erarbeiten und schultern sämtliche
staatliche Investitionen und Aufgaben. Sie müssen entlastet
werden“, erklärt Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow.
Die MIT Pankow fordert Steuersenkungen vor allem für diese
Bürger und ihre Familien. Sie haben einen Anspruch auf ein
Steuerrecht nach den Prinzipien „einfach, transparent,
gerecht“. Die MIT Pankow lehnt Steuererhöhungen wie sie die
SPD - beispielsweise durch die Erhöhung des
Spitzensteuersatzes fordert - ab. Nur durch
Steuerentlastungen kann die Wirtschaft auch im Berliner
Bezirk Pankow in den nächsten Jahren gestärkt aus der Krise
hervorgehen und wieder zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum
kommen.
„Steuersenkungen für private Haushalte und Unternehmen sind
die ordnungspolitisch bessere Konjunkturpolitik“, so
Johannes Kraft. Anstatt das Geld den Steuerzahler für
überholte Unternehmensstrukturen aus der Tasche zu leiern,
müsse die Politik gerade in Krisenzeiten bei einer
Entlastungspolitik ansetzen. In den vergangenen zehn Jahren
sei das Realeinkommen der Bürger wegen der
inflationsbedingten kalten Progression nicht mehr gestiegen
so Kraft, deshalb setzt sich die MIT Pankow für ein
sofortiges Ende dieser heimlichen Steuererhöhungen ein.
Darüber hinaus fordert die MIT Pankow eine erneute Senkung
des Eingangssteuersatzes. Jeder Steuerzahler leistet einen
wertvollen Beitrag für Deutschland. Es ist eine
Selbstverständlichkeit, dass Starke einen größeren Anteil
daran zu tragen haben als Schwache. Vor allem die Bezieher
niedriger und mittlerer Einkommen stoßen aber oftmals an
die Grenze ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Deshalb
fordert die MIT Pankow die Senkung des Eingangssteuersatzes
in einem ersten Schritt von 14 Prozent auf 13 Prozent und
in einem zweiten Schritt auf 12 Prozent.
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MIT Pankow gratuliert Bundespräsident Horst Köhler zur Wiederwahl
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[2009-05-25]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow gratuliert dem Bundespräsidenten Horst Köhler zu
seiner Wiederwahl.
„In seinem Amt als Bundespräsident hat er sich bereits in
seiner ersten Amtszeit um unser Land ausgesprochen verdient
gemacht und die politische Debatte mit seinen
eindringlichen Denkanstößen vorangebracht. Der
Bundespräsident ist dank seiner Kompetenz, Integrität und
des Vertrauens, das er bei der Wirtschaft und den Menschen
genießt, der richtige Mann gerade in der gegenwärtigen
Finanz- und Wirtschaftskrise. Er steht für Optimismus,
Entschlossenheit und Offenheit“ erklärte Johannes Kraft,
Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Das eindeutige Votum für Horst Köhler im ersten Wahlgang
zeigt, dass er auf die ganze Unterstützung der Bürgerlichen
Mitte aus CDU/CSU sowie der FDP in der Bundesversammlung
zählen konnte.
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MIT Pankow lehnt Ausweitung der Gewerbesteuer auf Freiberufler entschieden ab
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[2009-05-22]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow lehnt die Überlegungen des Berliner Finanzsenators,
Ulrich Nußbaum, die Gewerbesteuer auf Freiberufler
auszuweiten, rigoros ab und fordert weiterhin die völlige
Abschaffung dieser willkürlichen Ertragssteuer.
Besonders in Krisenzeiten, ist eine Ausweitung der
Gewerbesteuer auf Freiberufler als nicht hinnehmbare
Belastung unverständlich. Die desolate Haushaltsführung des
Berliner Senats kann und darf nicht auf Kosten des Berliner
Mittelstandes und Selbständigen weitergeführt werden.
„Der Berliner Mittelstand wurde 2008 mit über einer
Milliarde Euro (fast 11% der Berliner Steuereinnahmen)
belastet, ohne dass der rot-rote Senat die
Rahmenbedingungen und die Infrastruktur für den Mittelstand
verbessert hat.“ erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender
der MIT Pankow. „Nun sollen auch Freiberufler die
verschwenderische und unbedachte Haushaltsplanung des rot-
roten Senats mitfinanzieren“, so Kraft weiter.
Die Berliner Haushaltskrise ist nicht durch fehlende
Einnahmen begründet, vielmehr ist sie durch den Unwillen
zur zweckmäßigen und vernünftigen Ausgabensenkung
insbesondere in der Berliner Hauptverwaltung bedingt.
„Bereits die Einbeziehung von Mieten und Pachten bei der
Gewerbesteuer war ein fatales wirtschaftspolitisches
Signal, das nur die Erhöhung der Einnahmen von
Landeshaushalten bewirken sollte. In Zeiten der
Finanzkrise, die weder am Mittelstand noch an den
freiberuflich Tätigen spurlos vorbeigeht, ist die
Überlegung von Herrn Nussbaum irrsinniger und völlig
kontraproduktiver Aktionismus“ so Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow unterstützt Merkels Steuerentlastungs-Kurs
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[2009-05-12]
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Vor dem Hintergrund der Steuerschätzung aus dem
Bundesfinanzministerium ist eine grundlegende Debatte um
die Frage entbrannt, ob angesichts der hohen Steuerausfälle
Steuer- und Abgabenentlastungen für die Bevölkerung
realistisch sind. „Nach unserer Auffassung schätzt
Bundeskanzlerin Angela Merkel die politischen
Notwendigkeiten richtig ein. Wir müssen die arbeitende
Bevölkerung und den Mittelstand von zu hohen Steuer- und
Abgabenbelastungen befreien. Nur so lassen sich Wachstum,
Beschäftigung und Konjunktur beleben. Eine spürbare
Entlastung der Leistungsträger unserer Gesellschaft ist
zwingende Voraussetzung, um den Konsum anzukurbeln und aus
der Talsohle der Krise schnellstmöglich herauszukommen“,
erklärt Johannes Kraft, MIT-Kreisvorsitzender in
Pankow.
Nach Auffassung der MIT Pankow ist es nicht von der Hand zu
weisen, dass solide gehaushaltet werden muss. „Aber eine
solide Haushaltspolitik wird nur dann möglich sein, wenn es
zeitnah gelingt, die richtigen Impulse für Konjunktur und
Arbeitsmarkt zu setzen. Denn jede Unternehmenspleite und
jede zusätzliche Arbeitslosigkeit auch hier in Pankow
belastet das Sozial- und Steuersystem in der Zukunft
deutlich höher, als wenn zeitnah die richtigen
Rahmenbedingungen für mehr Wachstum und Beschäftigung
geschaffen werden,“ führt Kraft aus.
Vor dem Hintergrund der Krise gefährdet die hohe Steuer-
und Abgabenlast nach Auffassung der MIT Pankow bereits
heute die Existenz vieler Mittelständler und den
Arbeitsplatz vieler Arbeitnehmer nicht zuletzt hier in
Pankow und der gesamten Stadt. Daher müssten Freiräume
geschaffen werden, um in Innovationen zu investieren und
eine generelle Steuerstrukturreform in Angriff zu
nehmen. „Die Abschaffung der kalten Progression, die
Abflachung des sogenannten Mittelstandsbauches und die
Zurücknahme der krisenverschärfenden Elemente aus der
Unternehmensteuerreform 2008 sind dabei für die arbeitende
Bevölkerung, den Mittelstand und allgemein für die
Wirtschaftslage hilfreicher als jedes Konjunkturpaket,“
meint Kraft.
Die MIT Pankow unterstützt den Kurs der CDU-Bundeskanzlerin
Angela Merkel in der Frage der Entlastung für Mittelstand
und Arbeitnehmer. Kraft geht aber noch
weiter: „Insbesondere in Zeiten der Krise ist es Aufgabe
und Pflicht der Politiker, den Ausweg aus der Krise durch
die richtigen Rahmenbedingungen für Wachstum und
Beschäftigung zu gestalten. Dazu gehören im Übrigen auch
eine ehrliche Kritik der Staatsaufgaben, Einsparmaßnahmen
auf der Ausgabenseite des Staates und das Durchforsten des
bürokratischen deutschen Gesetzeswerkes. Letzteres führt
jährlich zu einer Belastung der deutschen Wirtschaft von
über 40 Mrd. Euro. Es gibt also viel zu tun. Es ist nicht
die Zeit, sich angesichts der Ergebnisse der
Steuerschätzung am kommenden Donnerstag zurückzulehnen und
den Gestaltungsauftrag insbesondere im Bereich der
Steuerpolitik von sich zu weisen,“ so Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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Medienpreis der Mittelstandsvereinigung
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[2009-03-19]
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In der Anlage finden Sie eine Ausschreibung für den
Medienpreis der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung
mit der Bitte um wohlwollende Prüfung.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Kraft.
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zum download
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MIT Pankow
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MIT Pankow für schnelle Entlastung der Mittelschicht
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[2008-11-26]
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In Deutschland wird zurzeit diskutiert, mit welchen
Maßnahmen die Bundesregierung angesichts des drohenden
Konjunkturabschwungs im Jahre 2009 reagieren sollte. Die
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow
(MIT) hat dazu eine klare Position. „Die Reduzierung der
Steuerlast muss Vorrang vor staatlichen Ausgabenprogrammen
haben, denn diese kann schnell umgesetzt und unmittelbar
wirksam werden“, erklärt Johannes Kraft, Kreisvorsitzender
der MIT Pankow.
Nach Einschätzung der MIT blicken die Pankower Bürger und
Unternehmer angesichts der Finanzmarktkrise und ihrer
realwirtschaftlichen Folgen überwiegend pessimistisch in
das Jahr 2009. Insgesamt werden die weltwirtschaftlichen
konjunkturellen Probleme im Jahre 2009 auch den Pankower
Arbeitsmarkt erfassen, zumal die für Anfang 2009 drohenden
Haushaltsbewirtschaftung Pankows weitere Freisetzungen im
sozialen Bereich bedingen. Hinzu kommen auch noch die
Auswirkungen des Gesundheitsfonds, der mit 15,5% zu Buche
schlägt. Völlig unverständlich, lehnt die SPD schnelle
Steuersenkungen grundsätzlich ab. Die Union ist in dieser
Frage gespalten. Teile der Union wollen das Ziel der
Haushaltskonsolidierung nicht aufgeben bzw. eine
Steuerentlastung erst ab 2010 anstreben.
Nach Ansicht der MIT Pankow steht jedoch eine schnelle
Steuerentlastung nicht im Widerspruch zum Ziel der
Haushaltskonsolidierung. „Eine Senkung der Steuerbelastung
bereits ab Januar 2009 ist geeignet, das
Wirtschaftswachstum
zu beflügeln, womit auch Mehreinnahmen des Fiskus zu
erwarten sind. Darüber hinaus würden die Mehrbelastungen,
welche aufgrund der sogenannten kalten Progression
entstanden sind, an die Bürger zurückgegeben“, erklärt
Johannes Kraft.
Auch die Befürchtungen, eine Steuerentlastung hätte nur
eine erhöhte Ersparnisbildung der Bürger (Sparquote) zur
Folge, ist zu oberflächlich. „Wenn dies so einträte, würden
die zusätzlichen Einlagen in Form von Giralgeld im
Bankensektor dem Kapitalmarkt zur Verfügung stehen und
damit das Kreditangebot erhöhen. Dies wirkt sich wiederum
positiv auf Kreditvergaben und Investitionen sowie den
Konsum aus.“, so Kraft. Zudem betont die MIT Pankow, dass
eine Steuersenkung im Gegensatz zu punktuellen
Ausgabenprogrammen langfristig wirkt und das Wachstum der
deutschen Wirtschaft somit steigern würde.
Die MIT Pankow fordert daher die für Pankow zuständigen
Bundestagsabgeordneten der Union und aller anderen Parteien
auf, sich vom Widerstand der SPD nicht beirren zu
lassen. „Es ist jetzt der richtige Moment, um Konjunktur
und Wachstum zu fördern. Daher muss die Mittelschicht durch
die Senkung der Einkommensteuer und die unteren
Einkommensgruppen durch die Senkung der
Sozialversicherungsbeiträge entlastet werden. Zudem sollte
über eine Senkung der Mehrwertsteuer nachgedacht werden.
Andere Europäische Länder haben es vorgemacht und werden
zeitnah mit Steuerentlastungen sogar noch vor Weihnachten
reagieren. Deutschland kann es sich nicht leisten, beim
Thema Steuerentlastung Schlusslicht in Europa zu sein“, so
Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow für konsequenten Bürokratieabbau II
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[2008-08-22]
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Mit kritischen Worten hatte der Nationale Normenkontrollrat
als unabhängiges Beratungs- und Kontrollorgan der
Bundesregierung kürzlich den Fortschritt beim
Bürokratieabbau in Deutschland ernüchternd bilanziert.
Insbesondere solle die Bürokratieentlastung der Bürger
nicht aus den Augen verloren werden. Dem pflichtet auch die
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) in
Pankow bei. „Die Bürger auch hier in Pankow und in ganz
Berlin müssen endlich etwas von der Reduzierung
bürokratischer Lasten spüren. Zudem kann die Verringerung
von bürokratischen Belastungen nur dann gelingen, wenn der
Bürokratieabbau im Gesetzes- und Verordnungsbestand nicht
durch zusätzliche Bürokratie in neuen Gesetzen und
Verordnungen ausgeglichen oder gar übertroffen wird“, meint
Johannes Kraft, MIT-Kreisvorsitzender in Pankow.
Als Zielgröße hatte die Regierung im Jahre 2006 eine
Reduzierung bis zum Jahr 2011 um 25 Prozent
angepeilt. „Dies würde auch den Pankower Bürgern und dem
Mittelstand zugute kommen - allerdings nur, wenn man dieses
Ziel konsequent umsetzen würde. Daher sprechen wir uns
dafür aus, das Bürokratieabbauziel bis 2011 um 25 Prozent
als Nettoziel zu verankern“, erläutert Kraft.
Die MIT Pankow schließt sich der Forderung des Nationalen
Normenkontrollrates an und spricht sich für ein klares,
verbindliches Gesamtkonzept zum Bürokratieabbau aus. Ein
solches Konzept sollte spätestens im kommenden Herbst
vorliegen und inhaltliche sowie zeitliche Festlegungen
treffen, um noch bis zur Bundestagswahl 2009 wirksam werden
zu können.
Erst vor kurzem hatte die Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung grundsätzliche Vorschläge sowie 46
Einzelmaßnahmen erarbeitet, welche unnötige Bürokratie
abschaffen und sich im III. Mittelstandsentlastungsgesetz
wiederfinden sollten. „Wir bleiben bei unseren Forderungen.
Dazu gehört etwa die Abschaffung der Bauabzugssteuer, die
Entbürokratisierung des Vergaberechtes zu Gunsten des
Mittelstandes, die Vereinfachung der Lohnsteueranmeldung,
vereinfachte und schnellere gewerbliche Erlaubnisverfahren,
die Reform der Künstlersozialversicherung sowie eine
Entbürokratisierung im Umweltbereich“, so Kraft.
Nach Auffassung der MIT Pankow kann das Abbauziel von 25
Prozent bis 2011 fristgerecht und auch als Netto-Ziel
erreicht werden. „Wir fordern daher die Berliner
Bundestagsabgeordneten aller Parteien auf, sich für ein
konsequentes Gesamtkonzept zum Bürokratieabbau einzusetzen
und auf die notwendigen Entscheidungen noch in diesem Jahr
zu drängen“, so Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow fordert Stopp der geplanten Mauterhoehung
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[2008-08-14]
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Zum 1. Januar 2009 soll gemäß einem Beschluss der
Bundesregierung die LKW-Maut drastisch erhöht werden. Je
nach Abgasnorm würde die Maut zwischen 40 und 88 Prozent
ansteigen. Die Einnahmen sollen auf Grund steigender
Wegekosten und für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
erhoben werden. „Eine Maut-Erhöhung würde die Branche nach
Schätzungen des DIHK jährlich über zwei Milliarden Euro
kosten. Eine Belastung in dieser Größenordnung ist für die
mittelständischen Transportunternehmen und Speditionen auch
hier in Pankow in der ohnehin schon äußerst angespannten
Lage nicht akzeptabel“, meint Johannes Kraft,
Kreisvorsitzender der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow.
Nach Ansicht der MIT Pankow kämpfen schon heute viele
mittelständische Transportunternehmen und Unternehmen, die
einen eigenen Fuhrpark halten, in Deutschland und auch in
Pankow ums Überleben. „Bei immer neuen bürokratischen
Auflagen, einem starken Preiswettbewerb und extrem
steigenden Energiekosten wird die geplante Lkw-Mauterhöhung
in einer Zeit betrieben, in der das Speditions- und
Transportgewerbe bereits mit dem Rücken zur Wand steht.
Noch dazu zahlen die Transportunternehmen ebenso wie die
PKW-Fahrer bereits jetzt bis zu 60 Prozent des Spritpreises
durch Steuern und Abgaben an den Bund“, erläutert Kraft.
Die MIT Pankow hat aufgrund der Erfahrungen der
Vergangenheit auch Zweifel, dass die zusätzlichen
Mauteinnahmen wirklich der Verbesserung der
Straßeninfrastruktur zugute kommen. „Weder bei der
sogenannten Öko-Steuer noch bei anderen Abgabenerhöhungen
wurden die Mittel zielgerichtet in Infrastrukturmaßnahmen
investiert. Sie wurden für andere Zwecke ausgegeben. Und
das kann man heute auch für die Mauterhöhung schon
vorhersagen. Denn der SPD-Bundesverkehrsminister Tiefensee
will den Transportunternehmen durch die Mauterhöhung
jährlich insgesamt über 1,5 Mrd. Euro aus der Tasche
ziehen. Davon sollen aber im Jahre 2009 nach seinen
Planungen nur 336 Mio. Euro für den Straßenbau verwendet
werden“, erklärt Kraft.
Das gesamte Vorhaben zur Mauterhöhung könnte sich aus Sicht
der MIT Pankow zu einem Arbeitsplatzvernichtungsprogramm
entwickeln und viele Unternehmen an den Rand der Insolvenz
drängen. „Wir fordern daher den Berliner Senat auf, sich im
Bundesrat am 19. September 2008 gegen die Mauterhöhung
einzusetzen. Mit einem entsprechenden Protestschreiben
haben wir uns in dieser Sache bereits an den regierenden
Bürgermeister Klaus Wowereit gewandt. Wir rufen auch alle
betroffenen Mittelständler aus Pankow und der Region auf,
sich an diesem Protest zu beteiligen“, sagt Kraft.
Für weitere Informationen und das Einreichen von
Protestschreiben können Sie sich an kraft@mit-pankow.de
wenden.
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MIT Pankow: Runter mit den Energiepreisen
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[2008-08-13]
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Neueste Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur
(dena) prognostizieren, dass bis 2020 im Vergleich zum
tatsächlichen Energiebedarf rund 15.000 Megawatt zu wenig
zur Verfügung stehen werden. Das entspricht der jährlichen
Energieerzeugung von mehr als einem Dutzend Kraftwerken.
Die unvermeidliche Folge dieser Stromlücke ist: Die Preise
für Strom werden immens steigen. „Die hohen Strompreise
sind für den normalen Verbraucher und den Mittelstand schon
heute eine enorme Belastung für den Geldbeutel. Der
einzige, der sich neben den Großkonzernen über steigende
Preise freut, ist der Staat. Denn der verdient durch die
Mehrfachbesteuerung auf Energie an den hohen Energiepreisen
kräftig mit“, kritisiert Johannes Kraft, MIT-
Kreisvorsitzender in Pankow.
Nach Auffassung der MIT Pankow muss die staatliche
Doppelbesteuerung von Energie schnellstmöglich abgeschafft
werden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass der Staat auf die
Energiesteuer auch noch Mehrwertsteuer erhebt. Dadurch
zieht er den Verbrauchern jährlich 6,1 Mrd. Euro aus der
Tasche. Es würde vollkommen genügen, wenn die
Mehrwertsteuer ausschließlich auf den Produktpreis und
nicht auch noch auf die weiteren staatlichen Abgaben
erhoben würde“, meint Kraft.
Derzeit verdient der Staat insgesamt 65 Milliarden Euro
durch Energiesteuern. „Es ist völlig unverhältnismäßig,
dass die staatlichen Lasten beim Strom auch für Pankower
Haushaltskunden und Mittelständler mittlerweile etwa 40
Prozent des Strompreises ausmachen. Hinzu kommt der
Benzinpreis, der zu 60 Prozent aus Steuern besteht“,
erläutert Kraft. Die MIT Pankow fordert daher vom Berliner
Senat und den für Berlin zuständigen
Bundestagsabgeordneten, sich gegenüber der Bundesregierung
für ein schnelles Ende der Doppelbesteuerung der Energie
einzusetzen.
Weiterhin spricht sich die MIT Pankow für eine Verlängerung
der Laufzeiten von Kernkraftwerken aus. „Es kann nicht
sein, dass ausgewählte Energiearten aus ideologischen
Gründen einseitig verteufelt werden und dadurch eine nicht
zu schließende Stromlücke klafft. Letztendlich ist der
Verbraucher der Leittragende, denn der muss die daraus
resultierenden steigenden Energiepreise bezahlen“, so
Kraft. Man könne nicht auf Kernenergie verzichten, die in
den Herstellungskosten am preiswertesten ist, meint die MIT
Pankow. Anstatt also Kernkraftwerke zu schließen, müssten
die Laufzeiten verlängert werden. „Die dadurch anfallenden
Gewinne müssten dann aber auch den Verbrauchern zugute
kommen und nicht den Konzernen. Die MIT fordert, dass alle
Verbraucher dann die ersten 500 Kilowattstunden Strom
verbilligt beziehen“, so Kraft abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Rauchverbots-Urteil zu Gunsten der Gastwirte
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[2008-07-30]
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Seit Anfang Juli 2008 gelten in allen 16 Bundesländern
Nichtraucherschutz-Gesetze. Zwei Kneipenbesitzer aus Berlin
und Baden-Württemberg hatten wegen Umsatzeinbußen gegen das
Rauchverbot geklagt. Nun hat das Bundesverfassungsgericht
die Nichtraucherschutzgesetze der Bundesländer für
verfassungswidrig erklärt. Formal gilt das Urteil nur für
Baden-Württemberg und Berlin. Es dürfte aber Signal-
Charakter auch für die anderen Bundesländer haben. „Wir
begrüßen dieses Urteil ausdrücklich, weil insbesondere auch
die Kneipenwirte hier in Pankow durch das
Nichtraucherschutz-Gesetz von Berlin staatlich gegängelt
und in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeengt wurden.
Kneipenwirte mit Einraumbetrieben können nun in Berlin
selbst entscheiden können, ob sie sich als Raucher- oder
Nichtraucherlokal für ihre Kunden öffnen. Dies kann dann am
Eingang des Lokales gekennzeichnet werden“, meint Johannes
Kraft, Kreisvorsitzender der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU in Pankow.
Nach Einschätzung der MIT Pankow war die bisherige
Rechtssprechung gerade hier im Pankower Ortsteil Prenzlauer
Berg zur Existenzgefährdung vieler Kneipen
ausgeufert. „Allein die steigenden Energie- und
Betriebskosten sind für die Wirte schon eine enorm hohe
Belastung. Das Rauchverbot hat die Umsätze und Gewinne
zusätzlich schwinden lassen“, führt Kraft aus.
Grundsätzlich befürwortet die MIT Pankow den Schutz von
Nichtrauchern. „Aber durch die rigide Verbotspolitik wurde
die Kneipen- und Restaurantkultur als wichtiger Teil der
sozialen und touristischen Infrastruktur auch hier in
Pankow beeinträchtigt“, so Kraft.
Die MIT Pankow sieht die Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichtes nicht zuletzt als ein
grundlegendes Warnsignal an die Politik. „Die Politik auf
allen Ebenen muss sich endlich wieder davon verabschieden,
jeden noch so kleinen privaten Lebensraum regeln und
staatlich bevormunden zu wollen. Wir leben in einem Land
mündiger Bürger. Die Politik hat Rahmenbedingungen zu
schaffen, die jedem eine freie Lebensführung garantieren.
Wie die Menschen jedoch dieses freiheitliche Leben
ausfüllen und welche individuellen Entscheidungen sie für
sich treffen, sollte ihnen grundsätzlich selbst überlassen
bleiben“, so Kraft.
Bis zum Erlass neuer Gesetze bleiben die Rauchverbote zwar
in Kraft. Allerdings darf in Trinkkneipen mit weniger als
75 Quadratmetern und nur einem Raum ab sofort wieder
geraucht werden. „Wir fordern den Berliner Seant auf,
schnellstmöglich eine verfassungskonforme Gesetzgebung auf
der Basis des Bundesverfassungsgerichtsurteils auf den Weg
zu bringen“, so Kraft abschließend.
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Johannes Kraft |
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MIT Pankow fordert konsequenteren Bürokratieabbau
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[2008-07-24]
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Mit dem vom Bundeskabinett am 23. Juli 2008
verabschiedeten dritten Mittelstandsentlastungsgesetz
sollen mittelständische Betriebe in Deutschland von
unnötiger Bürokratie befreit werden. „Wir begrüßen, dass
nun 23 weitere Maßnahmen folgen sollen, um den Mittelstand
von unnötiger Bürokratie zu entlasten. Die Vereinfachung
der Handwerkszählung durch Rückgriff auf bereits vorhandene
Verwaltungsdaten ist dabei ebenso sinnvoll wie etwa die
Streichung von Aufbewahrungspflichten in der
Pfandleiherverordnung und in der Makler- und
Bauträgerverordnung. Dies kommt auch Pankower Unternehmen
zugute“, meint Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
Pankow.
Allerdings entlasten die Vorschläge nach Auffassung der MIT
Pankow nur vereinzelte Gruppen des
Mittelstandes. „Insgesamt werden die 3,4 Millionen
deutschen mittelständischen Unternehmen und die Mehrheit
der Mittelständler hier in Berlin von einer
Bürokratieentlastung wenig spüren. Uns geht der
Gesetzentwurf daher nicht weit genug. Zum einen fehlen
grundlegende Festlegungen zum Bürokratieabbau, zum anderen
sollten die Einzelmaßnahmen um weitere Forderungen aus der
Wirtschaft ergänzt werden“, fordert Kraft.
Grundlegend fordert die MIT Pankow, dass die Kompetenzen
des Normenkontrollrates (NKR) erweitert werden. Der NKR
soll zukünftig neben den Gesetzesentwürfen der
Bundesregierung auch an den Gesetzesvorhaben von Bundestag
und Bundesrat beteiligt werden. Das von der Bundesregierung
bis 2011 festgelegte Bürokratie-Abbauziel von 25 Prozent
soll nach Auffassung der MIT Pankow als Nettoziel verankert
werden. Zudem sollten Verordnungen prinzipiell mit einer
Befristung versehen werden und europäische Vorgaben sollen
nur noch im zwingend erforderlichen Maß in deutsches Recht
umgesetzt werden.
Darüber hinaus hat die Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung 46 Einzelmaßnahmen erarbeitet,
welche sich im III. Mittelstandsentlastungsgesetz
wiederfinden sollen. „Wir fordern unter anderem die
Abschaffung der Bauabzugssteuer, die Entbürokratisierung
des Vergaberechtes zu Gunsten des Mittelstandes, die
Vereinfachung der Lohnsteueranmeldung, vereinfachte und
schnellere gewerbliche Erlaubnisverfahren, die Reform der
Künstlersozialversicherung sowie eine Entbürokratisierung
im Umweltbereich“, erläutert Kraft.
Dem Gesetzesentwurf müssen nun noch der Bundestag und der
Bundesrat zustimmen. „Wir setzen uns dafür ein, dass unsere
Vorschläge im weiteren Beratungsprozess eingebunden werden.
Insbesondere fordern wir den Berliner Senat auf, die
Vorschläge des Berliner Mittelstandes im Rahmen der
Beratungen im Bundesrat zu berücksichtigen“, so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Kabinettsbeschluss zum Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts
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[2008-05-21]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss des
Gesetzesentwurfes zur Modernisierung des
Vergaberechts.
Durch den Beschluss hat die Bundesregierung am heutigen Tag
die Grundlage dafür geschaffen, dass die Modernisierung des
Vergaberechts bis 2009 erfolgreich abgeschlossen werden
könnte. Darüber hinaus werden wichtige EU-Regelungen in das
deutsche Recht übernommen.
“Besonders zu begrüßen ist die Verstärkung der
Mittelstandsklausel. Damit soll es für kleine und mittlere
Unternehmen zukünftig leichter sein, sich auch an größeren
öffentlichen Aufträgen erfolgreich zu beteiligen“ erklärte
Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow. „Dass
öffentliche Aufträge künftig im Regelfall in Losen vergeben
werden sollen, ist ein sinnvoller Ansatz zur Stärkung des
deutschen Mittelstandes“ so Kraft weiter.
Zusätzlich stellt der Gesetzentwurf ebenso wie die zu
Grunde liegende europäische Richtlinie klar, dass für die
Ausführung eines konkreten Auftrags zusätzliche soziale,
umweltbezogene oder innovative Anforderungen an den
Auftragnehmer gestellt werden können. Wichtig ist aber,
dass diese zusätzlichen Anforderungen im objektiven
Zusammenhang mit dem Gegenstand des jeweiligen Auftrages
stehen.
Die im Gesetzentwurf vorgeschlagene weitere Straffung des
Nachprüfverfahrens soll zu größerer Effizienz und zur
Beschleunigung der Vergabeverfahren führen.
Gleichwohl wurde im Gesetzesentwurf klargestellt, dass
Grundstücksverkäufe an einen Investor, die gleichzeitig
städtebauliche Auflagen umfassen, keine öffentlichen
Aufträge sind, die dem Vergaberecht unterliegen und von
Städten und Kommunen ausgeschrieben werden müssen.
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MIT Pankow fordert Senkung der Energiepreise
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[2008-03-30]
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Kürzlich hat die FDP den Vorschlag unterbreitet, den
Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 7 Prozent abzusenken.
Auch die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
(MIT) in Pankow hält die Energiepreise für viel zu hoch. Ob
allerdings die Absenkung des Mehrwertsteuersatzes von 19
Prozent auf 7 Prozent der richtige Weg ist, stellt die MIT
Pankow in Frage. „Wir halten es für sinnvoller und
gerechter, die Mehrwertsteuer nur auf den Produktpreis und
nicht auch noch Mehrwertsteuer auf die Energiesteuer zu
erheben. Diese selbstdruckende Geldmaschine muss weg. Der
Staat hat schon genug Mehrwertsteuereinnahmen durch den
höheren Ölpreis. Denn 19 Prozent auf viel ist zuviel!“,
meint Johannes Kraft, MIT-Kreisvorsitzender in Pankow.
Die MIT Pankow fordert eine zeitnahe Senkung der
Energiepreise. „Die Doppel- und Dreifachbesteuerung der
Energie muss endlich abgeschafft werden. Derzeit verdient
der Staat über 46 Milliarden Euro durch Energiesteuern. Es
ist völlig unverhältnismäßig, dass die staatlichen Lasten
beim Strom auch für Pankower Haushaltskunden mittlerweile
etwa 40 Prozent des Strompreises ausmachen. Hinzu kommt der
Benzinpreis, der zu 75 Prozent aus Steuern besteht“,
erläutert Kraft.
Die MIT Pankow fordert nun von den Berliner
Bundestagsabgeordneten, sich gegenüber der Bundesregierung
für ein schnelles Ende der Doppel- und Dreifachbesteuerung
der Energie einzusetzen. „Es ist absurd, dass Energie
mehrfach besteuert wird, etwa durch die Mineralölsteuer,
durch die Mehrwertsteuer auf den Produktpreis und durch die
Mehrwertsteuer auf die Mineralölsteuer. In Zukunft muss
eine Doppel- und Mehrfachbesteuerung komplett vermieden
werden. Dies würde auch zu einer dringend notwendigen
Entlastung des Pankower Mittelstandes führen“, so Kraft.
Darüber hinaus soll die Energiewirtschaft nach Vorstellung
der MIT Pankow für dezentrale, mittelständische Strukturen
geöffnet werden. Der Wettbewerb in der Energiewirtschaft
müsse gefördert und endlich an marktwirtschaftlichen
Prinzipien ausgerichtet werden. „Letztendlich tritt die
Herstellung marktwirtschaftlicher Wettbewerbsprinzipien
auch den Befürchtungen entgegen, dass Unternehmen
Steuersenkungen dazu nutzen könnten, ihre Gewinne zu
erhöhen. Auf einem wettbewerbsorientierten Energiemarkt
sind die Energieunternehmen darauf angewiesen, ihre Preise
für die Verbraucher attraktiv zu gestalten. Dies käme
letztendlich den privaten Haushalten und Unternehmen auch
hier in Pankow entgegen und würde diese drastisch
entlasten“, so Kraft abschließend.
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Jahresempfang der CDU MIT Pankow voller Erfolg
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[2008-03-07]
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Zum traditionellen Jahresempfang der CDU Pankow und der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Pankow in
der Mercedes-Benz-Niederlassung (K.I.B. Autoservice GmbH),
der unter dem Motto „M(a)erz in Pankow- Impulse 2008
stand,
konnten die Vorsitzenden der CDU und der MIT Pankow, Peter
Kurth und Johannes Kraft gemeinsam mit dem Hausherren Klaus-
Peter Seithe über 600 Gäste begrüßen.
Neben Bundestagsabgeordneten und Mitgliedern des
Abgeordnetenhauses sowie vielen Bezirkspolitikern auch aus
anderen Parteien, waren vor allem Pankower Gewerbetreibende
und mittelständische Unternehmer erschienen. Der Festredner
des Abends, Dr. Friedrich Merz, MdB, glänzte mit
einer beachtenswerten Rede zur Wirtschafts- und
Sozialpolitik.
Im Rahmen den Programms an diesem Abend wurde der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft Pankow (DLRG) ein
Spendenscheck zur Anschaffung eines externen Defibrillators
übergeben, mit dessen Hilfe künftig auch an
Schwerstverletzten lebensrettende Maßnahmen durchgeführt
werden können.
Im gewohnt ansprechenden Rahmen konnten die Anwesenden
miteinander und mit den anwesenden Politikern ins Gespräch
kommen. Der Jahresempfang war erst am frühen Morgen beendet
und nach Ansicht aller Beteiligten erneut ein besonderer
Erfolg.
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MIT Pankow gegen Abkassieren durch neue Wassersteuer
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[2007-11-05]
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Die Bundesländer planen die Erhebung einer neuen
bundesweiten Gebühr für Wasser. Dies geht aus einem
Eckpunktepapier der Landesumweltministerkonferenz
hervor. „Mit der Einführung einer flächendeckenden
Wassersteuer in allen Bundesländern würde sich der
Wasserpreis deutlich erhöhen. Damit würde der Standort
Deutschland durch noch höhere Nebenkosten im europäischen
und internationalen Vergleich weiter zurückfallen. Die
Bevölkerung und der Mittelstand gerade auch hier in Berlin-
Pankow, mit den exorbitanten Gebühren für Wasser und
Abwasser durch die Berliner Wasserbetriebe, werden ohnehin
schon mit zu hohen Steuern und Abgaben belastet. Nun noch
die Wasserpreise künstlich zu erhöhen, kommt einem
Schildbürgerstreich gleich“, kritisiert Johannes
Kraft, Kreisvorsitzender der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Pankow.
Bislang erheben 10 Bundesländer sogenannte
Wasserentnahmeentgelte. So erhält Sachsen vom Verbraucher
mit 1,5 Cent je Kubikmeter beispielsweise am wenigsten,
Berlin mit 31 Cent am meisten. Bayern, Hessen,
Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, das Saarland und Thüringen
berechnen zur Zeit noch keine Gebühren für
Trinkwasser.
Dies soll nun anders werden. Nach aktuellen Plänen soll in
einem Bundes-Wasserentnahmeentgeltgesetz unter anderem eine
zusätzliche Abgabe von bis zu 18 Prozent des
Durchschnittspreises für Wasser geregelt werden. Dies will
die Umweltministerkonferenz am 14.11.2007 beraten. Es ist
im Gespräch, dass diese neue Regelung das geplante
Umweltgesetzbuch ergänzen soll. "Es kann doch nicht
angehen, dass die Politik einerseits die zu hohen
Wasserpreise kritisiert und andererseits selbst zum
Kostentreiber wird“, meint Kraft.
Nach Auffassung der MIT Pankow ist es völlig inakzeptabel,
dass Bürgerinnen und Bürger sowie der Mittelstand die Zeche
für eine völlig verfehlte Politik zahlen sollen. "Statt
eine Politik für Wachstum und Beschäftigung zu betreiben,
konzentriert man sich auf die permanente Erhöhung von
Abgaben, Steuern und unnötiger Bürokratie. Das ist doch
absurd. Als wenn die Kosten und Abgaben für Wasser, Strom,
Müll und Heizen nicht heute schon hoch genug wären“, meint
Kraft. Besonders empört die MIT Pankow dabei, dass diese
Wassersteuer noch nicht mal etwas mit Umweltschutz zu tun
hat. „Zum einen lässt sich durch eine solche Wassersteuer
keine ökologische Lenkungswirkung erzwingen. Zum anderen
wäre sie noch nicht einmal zweckgebunden und dient
lediglich dem Stopfen von Haushaltslöchern“, so Kraft.
Die MIT Pankow fordert nun die Amtschefkonferenz auf, von
der für viele Bundesländer zusätzlichen Wassersteuer
abzusehen. Die Amtschefkonferenz setzt sich aus den
Amtschefs der Umweltministerien zusammen und bereitet die
Umweltministerkonferenz der Umweltminister des Bundes und
der Länder vor. „Wir protestieren gegen die geplante
bundesweite Wassersteuer und fordern den Senat in Berlin
auf, gegen diese Pläne initiativ zu werden“, so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow lehnt Anschluss- und Benutzungszwang für Wasser entschieden ab
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[2007-10-05]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow spricht sich gegen die aktuellen Pläne des rot-roten
Senats zur Einführung eines Anschluss- und Benutzungszwang
für Wasser ab.
Nach den Plänen der rot-rote Koalition soll zum 1. Januar
2008 ein gesetzlicher Anschluss- und Benutzungszwang für
Wasser einführen werden.
Nach dem derzeitigen Gesetzesentwurf der Berliner SPD soll
zum Jahresbeginn das Betriebsgesetz geändert werden, was
zur Folge hätte, dass Industrieunternehmen, die ihr eigenes
Wasser fördern, nach Ablauf einer Übergangsfrist von zehn
bis zwanzig Jahren an das öffentliche Netz angeschlossen
werden müssen.
Für alle auf das Produktionsmittel Wasser angewiesenen
Unternehmen wäre der Anschluss- und Benutzungszwang
ausgesprochen nachteilig. Das Verbot der Eigenförderung von
Wasser würde besonders die mittelständischen
metallverarbeitenden Betriebe und die Lebensmittelindustrie
wirtschaftlich benachteiligen, ihnen die
Wettbewerbsfähigkeit nehmen und damit letztlich auch
Arbeitsplätze zerstören.
"Die mittelstandsfeindliche Haltung des rot-roten Senats
ist in keiner Weise nachvollziehbar.“ erklärte Johannes
Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow. „Ein Anschluss-
und Benutzerzwang verhindert nicht nur Wettbewerb und die
Neuansiedlung von wasserintensiven Betrieben, sondern er
verursacht mittelfristig die Abwanderung oder Schließung
von Unternehmen. Diese Politik ist nicht im Sinne des
Wirtschaftsstandortes Berlin.“, so Kraft abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Genehmigung der Europäische Kommission zu staatlichen Bürgschaften in Deutschland
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[2007-10-03]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission
zu staatlichen Bürgschaften in Deutschland.
Bundesweit können Bürgschaften für
Investitionsfinanzierungen nunmehr ohne vorherige
Bewilligung durch die Kommission vergeben werden, wenn die
Bürgschaft nicht über bestimmte, vom Unternehmensrating
abhängige Grenzen hinausgeht. Zugleich wird für
Investitionen in strukturschwachen Gebieten
Rechtssicherheit über die Berechnung des zu
berücksichtigenden Beihilfewertes einer Bürgschaft
geschaffen.
Mit der Genehmigung der Europäischen Kommission ist ein
wichtiges Hindernis genommen. Die Bundesregierung hatte
sich ausdrücklich dafür eingesetzt, dass die seit 2005
laufende umfassende Reform des Europäischen Beihilferechts
mit Augenmaß erfolgt und nicht die Wettbewerbsfähigkeit
insbesondere des deutschen Mittelstandes gefährdet.
„Es ist erfreulich, dass sich die Bundesregierung mit ihren
Forderungen durchgesetzt und nunmehr grünes Licht für ein
mittelstandsfreundliches Bürgschaftsinstrument erhalten
hat." erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow.
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MIT Pankow warnt vor Umweltzonen-Chaos
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[2007-08-02]
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In Berlin wird in Kürze eine sogenannte Umweltzone im
Innenstadtbereich eingerichtet. In die Umweltzonen dürfen
nur Fahrzeuge mit der entsprechenden Plakette. Von der
produzierten Abgasmenge eines Autos hängt ab, in welche
Gruppe es eingeordnet wird. „Wir haben unsere Zweifel, ob
der damit einhergehende Bürokratiewust und die entstehenden
Kosten für Fahrzeughalter in einer vertretbaren Relation
zum erhofften Nutzen stehen“, erklärt Johannes Kraft,
Kreisvorsitzender der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung Pankow (MIT).
Die deutsche Plakettenverordnung ist aufgrund einer EU-
Richtlinie erarbeitet worden. Danach darf der Grenzwert von
50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft nur an 35 Tagen
im Jahr überschritten werden. Mit der Regelung wird das
Ziel verfolgt, die Zahl der mikroskopisch kleinen Feinstaub-
Partikel in der Luft zu vermindern. „Niemand hat etwas
gegen sinnvolle Maßnahmen im Interesse des Umweltschutzes.
Dass allerdings vielen Mittelständlern eine Lahmlegung
ihres Fuhrparks droht und die Regelung auch viele Familien
mit älteren Fahrzeug trifft, ist aus unserer Sicht unsozial
und nicht akzeptabel“, protestiert Kraft.
Die MIT Pankow hatte die Initiative des MIT-Mitgliedes und
Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen MdB unterstützt,
welcher als Berichterstatter für den Bereich Feinstaub für
die CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen Antrag
für „Bundeseinheitliche Ausnahmeregelung von Fahrverboten“
erarbeitet hatte. „Die SPD war gegen alle Vorschläge der
Union, die unnötige Bürokratie und Kosten für die
Fahrzeughalter vermeiden wollten. Nun kann es passieren,
dass jede Kommune andere Ausnahmeregelungen vornimmt“, so
Kraft. Aus Sicht der MIT Pankow wäre dies aber völlig
abwegig: „Ein Pankower Autofahrer müsste sich dann bei
einer Autoreise durch verschiedene Städte Deutschlands im
Vorfeld ganz genau informieren, wo für wen welche
Ausnahmen, Umweltzonen und Plakettenvorgaben bestehen. Das
ist doch absurd“, so Kraft.
Schon für den 01. Januar 2008 gibt es in bestimmten Länder
und Kommunen Pläne, dass Dieselfahrzeuge ohne
Rußpartikelfilter und Wagen ohne Katalysator in Umweltzonen
nicht mehr fahren dürfen. „Das würde in erster Linie
finanziell schlechter gestellte Personen und Haushalte
treffen. Auch wären Anwohner von Umweltzonen und
Mittelständler gezwungen, sich innerhalb kürzester Zeit
neue Fahrzeuge anzuschaffen“, so Kraft.
Und Kraft weiter: „Wir hoffen, dass wenigstens in anderen
Bundesländern keine Zustände wie bei uns in Berlin
eintreten. Hier müssen Kleinunternehmer für eine
Ausnahmeregelung über 400 Euro zahlen, damit sie ihrem
Geschäft nachgehen und hierzu die Fahrzeuge ihres Fuhrparks
nutzen können. Zudem müssen Bürger dem Amt nachweisen, dass
eine Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel unzumutbar
wäre und sie weiterhin ihr älteres Fahrzeug nutzen wollen.
Das ist doch staatlich organisierte Wegelagerei“.
Die Fraktion der CDU in der Pankower
Bezirksverordnetenversammlung hatte sich bereits vor der
Sommerpause mit dieser Thematik befasst. Auf eine Anfrage
antwortete der zuständige Stadtrat Jens-Holger Kirchner
(Bündnis 90), dass er mit erheblichem personellen und
finanziellen Aufwand bei der Einführung der Umweltzone
rechne.
Einen Antrag der Pankower CDU, die Einführung der
Umweltzone verträglicher zu gestalten, hatte die Mehrheit
aus SPD und PDS abgelehnt. „Dies zeigt, wie wenig sich die
Sozialdemokraten und Sozialisten mit den drohenden Folgen
für den Pankower Mittelstand befassen. Dass man
gleichzeitig jedoch vom Senat die Umrüstung der
bezirkseigenen Fahrzeuge finanziert sehen möchte, setzt der
Ignoranz die Krone auf.“ sagt Kraft, der gleichzeitig auch
wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Pankow
ist.
Die MIT Pankow fordert die Politiker in Berlin auf,
sinnvolle Regelungen im Interesse des Umweltschutzes zu
finden, anstatt auf ein Neues mit wenig
erfolgversprechenden Regelungen noch tiefer in die Tasche
der Bürgerinnen und Bürger zu greifen. „Wir unterstützen
die Union bei ihren Bemühungen, insbesondere finanziell
schlechter gestellte Familien und Mittelständler von
zusätzlichen Belastungen zu verschonen. Wir fordern die
Politiker zudem auf, in einer gemeinsamen Länderinitiative
trotz des Widerstands der SPD zu einer zumutbaren Lösung zu
kommen. Dies ist möglich, ohne dabei notwendige
Umweltschutzmaßnahmen zu beeinträchtigen“, erklärt Kraft
abschließend.
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MIT Pankow startet Initiative gegen „Jobkiller Mindestlohn“
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[2007-07-30]
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CDU und SPD haben sich auf ein zweistufiges Vorgehen
beim Thema Mindestlohn geeinigt: Das Entsendegesetz soll
auf Branchen ausgeweitet werden, in denen für mindestens
die Hälfte der Beschäftigten ein Mindestlohntarifvertrag
abschlossen wird. Wo ein solcher Tarifvertrag nicht
vorliegt, können Fachausschüsse Mindestlohnvorschläge
erarbeiten. Der Bundesarbeitsminister entscheidet letztlich
über den Vorschlag. „Das ist ein
staatsinterventionistisches Konzept und wird gerade all
jenen am meisten schaden, denen angeblich geholfen werden
soll – nämlich Langzeitarbeitslosen, Jugendlichen und
Geringverdienern“, meint Johannes Kraft, Kreisvorsitzender
der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow (MIT).
Die MIT Pankow warnt davor, dass mit der Einführung von
Mindestlöhnen die Tarifautonomie ausgehöhlt
wird. „Staatlich verordnete Mindestlöhne stellen einen
Zwangseingriff in die Lohnfindung dar und unterwandern die
im Grundgesetz verankerte Tarifautonomie von Gewerkschaften
und Arbeitgebern. Die Tarifautonomie schützt nicht nur
Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände vor staatlicher
Einflussnahme auf die Lohnfindung. Sie bewahrt auch
diejenigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Bevormundung,
die sich direkt über Löhne, Arbeitszeiten und Urlaub
einigen – sich also weder vom Staat noch von den
Tarifparteien reinreden lassen wollen“, führt Kraft aus.
Bei Einführung von Mindestlöhnen wären die Folgen nach
Ansicht der MIT Pankow gravierend. „Nach aktuellen
Berechnungen gingen bei einem flächendeckenden Mindestlohn
von 7,50 Euro bis zu 1,6 Millionen Arbeitsplätze verloren
oder wandern in die Schattenwirtschaft ab. Der Mindestlohn
würde zum flächendeckenden Jobkiller in ganz Deutschland
und auch hier in Pankow“, befürchtet Kraft. Schon heute
zeigen die Erfahrungen aus der Bauwirtschaft, dass
Mindestlöhne beschäftigungspolitisch schädlich sind.
Niedrige Löhne stellen vor allem Einstiegslöhne für junge
Menschen dar. „Ein Mindestlohn würde somit den Einstieg von
jungen Menschen ins Berufsleben deutlich erschweren“, so
Kraft.
Die MIT Pankow startet nun eine breit angelegte Initiative
gegen den „Jobkiller Mindestlohn“. „Wir werden auf unseren
Veranstaltungen und an Infoständen darüber aufklären, was
die direkten Konsequenzen des verführerischen Jobkillers
Mindestlohn für die Bürger und Mittelständler in Pankow
wären“, kündigt Kraft an. Denn nach Auffassung der MIT
Pankow ist es nicht tragbar, dass wissentlich Millionen von
Arbeitsplätzen aufs Spiel gesetzt werden, nur um mit dem
populären Thema Mindestlohn anstehende Wahlkämpfe
anzuheizen. „Stattdessen sollten die Politiker endlich ihre
Aufgaben im Interesse des größten Arbeitgeber Deutschlands,
des Mittelstands wahrnehmen. Wir fordern daher statt dem
Jobkiller Mindestlohn endlich eine drastische Senkung der
Lohnnebenkosten, den Abbau von Bürokratie, eine Reform des
überregulierten Arbeitsrechts und eine grundlegende Reform
unserer sozialen Sicherungssysteme. Dies wäre endlich mal
eine Politik im Interesse von mehr Arbeitsplätzen“, so
Kraft abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Verständigung der Koalition zum Wagniskapitalbeteiligungsgesetz
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[2007-07-02]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die Verständigung der Koalition zum
Wagniskapitalbeteiligungsgesetz.
Die Koalition aus CDU und die SPD hatte in ihrem
Koalitionsvertrag festgeschrieben, international attraktive
Rahmenbedingungen für Wagniskapital schaffen zu wollen.
Dieses so genannte Risikokapital wird vor allem von jungen
Technologieunternehmen benötigt. Das Verhandlungsergebnis
sieht vor, dass die Regelungen des neuen
Wagniskapitalbeteiligungsgesetzes für Unternehmen mit einer
Eigenkapitalausstattung von bis zu 20 Millionen Euro und
einem Unternehmensalter von bis zu zehn Jahren gelten
sollen.
"Die Einigung über die Eckpunkte eines
Wagniskapitalbeteiligungsgesetzes ist eine gute Botschaft
für die jungen, innovativen Unternehmen in Pankow,
besonders in Hinblick auf die vielen
technologieorientierten Unternehmen in Berlin-Buch"
erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Mit dieser Entscheidung, wird der anfängliche Vorschlag
deutlich ausgedehnt. Es werden damit nicht nur die
Frühphasenfinanzierungen, sondern auch die
Wachstumsfinanzierungen von den Regelungen dieses Gesetzes
profitieren. Vorgesehen ist z.B. auch, dass
Wagniskapitalgesellschaften zukünftig generell als
vermögensverwaltend gelten und dass auf
Managementdienstleistungen von Beteiligungsfonds keine
Umsatzsteuer erhoben werden soll.
"Es ist ein vernünftiges und gutes Verhandlungsergebnis der
Koalition. Es ist sehr begrüßenswert und eine gute Basis,
dass die steuerliche Behandlung von Anfangsverlusten
junger, innovativer Unternehmen stark verbessert werden
soll" so Kraft abschließend.
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MIT Pankow fordert weitere Maßnahmen zum Bürokratieabbau
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[2007-06-26]
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Im Bundestag wurde am 13. Juni 2007 das zweite
Mittelstandsentlastungsgesetz zum Bürokratieabbau
beraten. „Wir begrüßen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel
und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos das Thema
Bürokratieabbau weiterhin mit Nachdruck verfolgen.
Allerdings hätten wir uns gewünscht, dass die bürokratische
Entlastung für den Mittelstand weitreichender erfolgen
würde. Dies scheitert derzeit offenbar an den
Beharrungskräften innerhalb der SPD“, so Johannes Kraft,
Kreisvorsitzender der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Pankow.
Im Zuge des zweiten Mittelstandsentlastungsgesetzes werden
für Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten
zukünftig die statistischen Stichprobenerhebungen auf drei
pro Jahr beschränkt. Bei der Statistik für die
Dienstleistungskonjunktur wird verstärkt auf bereits
vorhandene Daten zurückgegriffen. Dadurch entfallen bei
etwa 33.000 Unternehmen Befragungen, die bisher mehrfach im
Jahr anfielen. „Dies ist auf jeden Fall ein Schritt nach
vorn. Somit reduziert sich der Bürokratieaufwand auch für
den einen oder anderen Mittelständler in Pankow, welcher
bisher mitunter bis zu 16 verschiedene Statistiken
erstellen musste“, meint Kraft.
Insbesondere begrüßt die MIT Pankow die bürokratische
Entlastung für junge Unternehmer und
Existenzgründer. „Durch den Vorstoß der Union kann sich nun
ein junger Unternehmer in den ersten drei Jahren
ausschließlich um das Einwerben von Aufträgen, um das
Marketing für das Unternehmen und um die Unternehmensidee
kümmern. Zukünftig muss er abends nicht noch stundenlang
Statistiken erstellen, die dann keiner liest“, so Kraft.
Zudem begrüßt die MIT Pankow die Abschaffung der
Doppelprüfung bei der Beitragsüberwachung durch die
Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften. „In
Zukunft soll nur noch einer prüfen. Das ist ein guter
Anfang. Allerdings wäre dem Unternehmer sehr geholfen, wenn
endlich mal eine generelle Kompetenzabgrenzung zwischen
Berufsgenossenschaften und Gewerbeaufsichtsämtern erfolgen
würde“, meint Kraft.
Nicht zu letzt vor diesem Hintergrund fordert die MIT
Pankow ein Mittelstandsentlastungsgesetz Nr. 3. „Mit dem
zweiten Mittelstandsentlastungsgesetz wird ein
Einsparvolumen von 100 Millionen Euro erreicht. Dies ist
zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn man aber
bedenkt, dass man hierzulande die Belastung für die
Unternehmen durch Bürokratiekosten auf mehrere Milliarden
Euro schätzt, muss noch einiges getan werden,“ so Kraft.
Zum Vorschlag der FDP, Unternehmen für Bürokratie zu
entschädigen, sagt Kraft abschließend: „Es ist doch
unsinnig, erst bürokratische Regelungen zu schaffen, um
dann die Unternehmen dafür zu entschädigen. Wir fordern die
Politik auf, von vorn herein auf unsinnige bürokratische
Regelungen zu verzichten und zudem Verordnungen und Gesetze
einem Bürokratie-TÜV zu unterziehen. Wenn keine
Daseinsberechtigung besteht, erfolgt ersatzlose Streichung.“
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MIT Pankow entschieden gegen gesetzliche Altersvorsorge für Selbständige
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[2007-05-28]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow weist die Forderung des Präsidenten der Deutschen
Rentenversicherung, Herbert Rische, nach gesetzlicher
Altersvorsorge von Selbständigen entschieden zurück.
"Es ist nicht nachvollziehbar, dass man nach der Einführung
der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht, versucht die
Selbständigen auch in die staatliche Altersvorsorge zu
zwingen“ erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow.
Die Aussage von Herrn Rische, Kleinunternehmer ähnelten
eher einem Arbeitnehmer als dem klassischen Unternehmer,
ist nicht nur abwegig, sondern auch keinerlei Begründung
dafür, dass dem Unternehmer Kosten zur staatlichen
Versicherung aufgezwungen werden.
Derzeit zahlen mehr als 34 Millionen Menschen
Rentenbeiträge. Die meisten sind Arbeitnehmer, die dazu per
Gesetz gezwungen sind. Begründet wird dies damit, ohne den
Zwang würden viele Beschäftigte ihre Vorsorge
vernachlässigen. Den meisten Selbstständigen ist ihre
Altersvorsorge dagegen völlig freigestellt. Sie können sich
aber freiwillig versichern. Bei mehr als vier Millionen
Selbstständigen zählen die Rentenversicherer derzeit nur
etwas über 440.000 freiwillig Versicherte.
„Das pauschal in Raum gestellte Argument eines wachsenden
Risikos von Altersarmut, vorrangig bei den kleinen
Unternehmern, die heute angeblich oft zu wenig selbst für
das Alter vorsorgen, ist mehr als abstrus. Die private
Vorsorge von kleinen und mittelständischen Unternehmern
wird nicht berücksichtigt. Diese unsinnige Forderung nach
mehr Staat und Regulierung ist nicht tragbar“ so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow begrüßt wirkungsvolle Saktionierung unlauterer Telefonwerbung
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[2007-05-16]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftvereinigung (MIT) Pankow
begrüßt die Neuregelung zur Saktionierung unerwünschter
Telefonwerbung.
Das Verbot unerwünschter Telefonwerbung im Gesetz gegen den
unlauteren Wettbewerb (UWG) erwies sich in der
Vergangenheit als nicht ausreichend wirkungsvoll. Viele
Firmen setzen sich darüber hinweg und belästigen in
zunehmendem Maße die Verbraucherinnen und Verbraucher mit
nachteiligen Folgen für mittelständische Unternehmen, die
im Rahmen des Zulässigen werben.
"Es ist begrüßenswert, dass die Bundesregierung die
Verfolgung von Verstößen gegen das Verbot unerwünschter
Telefonwerbung in Zukunft effektiv gestalten will und im
Telekommunikationsgesetz die Möglichkeit der Unterdrückung
der Rufnummer eingeschränkt wird", erklärte Johannes Kraft,
Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Das von der Bundesregierung geplante Maßnahmenbündel soll
die Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor
Belästigungen und die seriöse Werbewirtschaft vor schwarzen
Schafen schützen. Wer in Zukunft seine Rufnummer unerlaubt
unterdrückt, soll mit einem Bußgeld belegt werden können.
Mit der geplanten Maßnahme soll den Schwierigkeiten bei der
Identifizierung von Anrufern, die unerwünschte Werbeanrufe
tätigen, wirksam begegnet werden.
"Mit der nun geplanten Verschärfung der Sanktionen und der
damit verbundenen abschreckenden Wirkung wird Missbräuchen
bei der Telefonwerbung effektiver begegnet. Wir als
Mittelstand haben selbst großes Interesse an der Bekämpfung
unseriöser Wettbewerber und unterstützen diese sinnvolle
Initiative ", so Kraft abschließend.
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Pankower Unternehmer begrüßen und unterstützen die Gesetzesinitiative zur Einführung einer Unternehmergesellschaft
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[2007-04-28]
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In einem vorliegenden Arbeitsentwurf zur Änderung der
Gesetzgebung der deutschen Gesellschaftsformen, schlägt der
rechtspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der
CDU/CSU, Dr. Jürgen Gehb, neben der Reformierung der GmbH-
Gesetzgebung auch die Einführung einer neuen, der so
genannten Unternehmergesellschaft (UG) vor, die die Hürden
zur Gründung einer Gesellschaft mit Haftungsbeschränkung
nach deutschem Recht deutlich vereinfachen soll.
Im Rahmen des Unternehmerstammtisches der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) in Pankow am 26.
April 2007, referierte Rechtsanwalt Dr. Martin Heckelmann,
der federführend an dieser Gesetzesinitiative beteiligt
war, zum Thema "Novellierung des GmbH-Gesetzes/ GmbH-
Reform". In seinem Vortrag stellte er das "Zwei-Säulen-
Modell" vor, das neben der Reformierung der GmbH auch die
Einführung einer weiteren Rechtsform für
Kapitalgesellschaften vorsieht, die so genannte
Unternehmergesellschaft.
Diese soll als deutsche Antwort auf die englische Limited
(Ltd.), die sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit
erfreut, insbesondere für kleine Unternehmer und
Existenzgründer den Zugang zu einer Gesellschaftsform mit
Haftungsbeschränkung vereinfachen. So sieht der Entwurf
vor, dass zur Gründung kein Stammkapital notwendig ist und
das Verfahren der Eintragung im Handelsregister deutlich
vereinfacht und beschleunigt wird.
Die anwesenden Unternehmer zeigten sich von der Idee der UG
und dem Vortrag begeistert. Die zahlreichen Nachfragen, für
die sich Dr. Heckelmann im Anschluss noch Zeit nahm,
zeugten auch von der hohen praktischen Relevanz dieses
Arbeitsentwurfs.
Der Vorsitzende der MIT Pankow fasst die Ergebnisse der
Diskussion des Abends zusammen: "Die
Unternehmergesellschaft kombiniert die Vorteile von GmbH
und Ltd. in einer Art, die richtungweisend für die kleinen
Unternehmen sein wird. Aus meiner Sicht besteht die
begründete Hoffnung, dass mit der Einführung, die für den
01.01.2008 vorgesehen ist, eine große Anzahl von Gründungen
erfolgen wird, die möglicherweise früher wegen des hohen
bürokratischen Aufwandes im Zusammenhang mit der GmbH
ausgeblieben sind." Und Johannes Kraft weiter: "Ich denke,
wir können guter Hoffnung sein, dass dieses Gesetz sehr
positiv auf den Arbeitsmarkt ausstrahlen wird."
Rechtsanwalt Dr. Martin Heckelmann LL.M. (Cornell) ist
Associate in der Kanzlei v. Boetticher Hasse Lohmann -
Partnerschaft von Rechtsanwälten (www.boetticher.com)
mit Sitz in München, Frankfurt und Berlin. Die Kanzlei
ist spezialisiert auf die Beratung von Unternehmen.
Zugleich ist Dr. Heckelmann Referent für Zivil- und
Wirtschaftsrecht im Büro von Dr. Jürgen Gehb (MdB).
Die MIT wurde 1956 als Bundesvereinigung gegründet; ihr
erster Vorsitzender wurde der Unternehmer Kurt Schmücker,
Nachfolger Ludwig Erhards als Wirtschaftsminister. Sie hat
heute rund 35.000 Mitglieder unter dem Vorsitz von Dr.
Josef Schlarmann.
Die MIT Pankow trifft sich jeden vierten Donnerstag im
Monat im Milchhäuschen am Weißen See zu ihren Stammtischen.
Gäste und Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere
Termin auch im Internet unter www.mit-pankow.de.
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MIT Pankow ruft zur Beteiligung auf: Unternehmen für die Region
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[2007-04-27]
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Die Bertelsmann Stiftung hat deutschlandweit die
Kampagne „Unternehmen für die Region“ gestartet und sucht
mittelständische Unternehmen, die sich in ihrer Region
gemeinnützig engagieren. "Wir begrüßen diese Kampagne und
rufen alle Pankower Unternehmen auf, sich daran zu
beteiligen“, so Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der
Mittelstandstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
in Pankow.
Ziel der Kampagne der Bertelsmann Stiftung ist es, die
Vielfalt unternehmerischen Engagements in Deutschland
aufzuzeigen und andere Betriebe zur Nachahmung anzuregen.
Unternehmen, die in Umkreis Probleme in Bereichen wie
Bildung, Umwelt oder soziale Benachteiligung angehen,
können sich online auf einer Landkarte eintragen. Geld und
Größe des Betriebes spielen eine untergeordnete Rolle, viel
wichtiger sind Ideen und Engagement. „Wir wissen um das
gesellschaftliche Engagement vieler Pankower Unternehmen.
Viele pflegen eine Schul- oder Vereinspartnerschaft,
unterstützen Kinder- und Jugendprojekte oder kooperieren
mit kommunalen und gemeinnützigen Organisationen. Diese
Kampagne ist eine hervorragende Möglichkeit, die
ehrenamtlichen und gemeinnützigen Aktivitäten des Pankower
Mittelstandes zu präsentieren“, so Kraft. Die MIT Pankow
erhofft sich durch diese Initiative auch einen Impuls für
weitere Unternehmen, die Vielfalt unternehmerischen
Engagements als Vorbild für eigene zukünftige Aktivitäten
zu nehmen.
Im Vordergrund der Kampagne steht die Weitergabe von Know-
how, Zeit und Sachmitteln in den Bereichen Soziales,
Bildung, Kultur und Umwelt. Registrierte Projekte und
Unternehmen profitieren durch die mediale Begleitung im
Internet sowie in Printmedien. Nationaler Medienpartner der
Bertelsmann Stiftung ist das Wirtschaftsmagazin impulse.
Teilnehmen können die Unternehmen bis zum 30. Mai 2007. Auf
der Homepage www.unternehmen-fuer-die-region.de können
nähere Informationen abgerufen werden.
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MIT Pankow fordert: Überschüsse der BA zurück an die Beitragszahler
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[2007-04-23]
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Auf Grund der guten Konjunktur und des starken Rückgangs
der Arbeitslosigkeit ist die Finanzlage der Bundesagentur
für Arbeit (BA) weitaus besser als bislang vermutet. So
wird sich das ursprünglich angenommene Defizit von 4,3
Milliarden Euro um 3 Milliarden Euro
reduzieren. „Angesichts dieser guten Finanzlage der BA und
der guten wirtschaftlichen Entwicklung müssen die Beiträge
zur Arbeitslosenversicherung weiter gesenkt werden“,
fordert nun Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der
Mittelstandstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
in Pankow.
Die MIT Pankow hatte bereits die Bemühungen der
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Bundesregierung
im Jahre 2006 unterstützt, die Arbeitslosenbeiträge weiter
zu senken. „Wir begrüßen, dass sich die Union innerhalb der
großen Koalition mit ihrer Forderung durchgesetzt hatte,
Anfang 2007 den Beitragssatz von 6,5 Prozent auf 4,2
Prozent zu senken. Dies war ein positives Signal auch für
den Pankower Mittelstand. Heute zeigt sich, dass eine noch
stärkere Beitragssenkung aus finanzpolitischer Sicht
möglich gewesen wäre und eine weitere Entlastung nicht zu
letzt auch für den Pankower Mittelstand hätte bringen
können. Wir bedauern, dass die SPD dazu bislang nicht
bereit war und fordern die SPD auf, ihre Blockadehaltung
endlich aufzugeben“, so Kraft.
Angesicht der Prognosen im Bezug auf die finanzielle
Ausstattung der BA fordert die MIT Pankow die
Bundesregierung nun auf, den Beitragssatz weiterhin
drastisch zu senken. „In der jetzigen Situation ist es
möglich, den Arbeitslosenversicherungsbeitrag auf den
niedrigsten Stand seit über 25 Jahren zu senken. Wir
sprechen uns für eine Beitragssenkung auf 3,5 Prozent aus,
welche noch zum 1. Juli 2007 realisiert werden soll“, so
Kraft. Damit unterstützt die MIT Pankow die Forderungen
des Parlamentskreises der Union im Bundestag und der
Wirtschaftsverbände.
Völliges Unverständnis bringt die MIT Pankow allerdings für
die Pläne von Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) auf,
welcher die Überschüsse der Bundesanstalt für Arbeit in die
gesetzliche Krankenversicherung umleiten will. Finanzieren
will Steinbrück (SPD) damit den Zuschuss für die
beitragsfreie Versicherung der Kinder. „Das wäre ein
Koalitionsbruch und ein Täuschungsmanöver gegenüber den
Wählern. Denn die Arbeitslosenversicherungsbeiträge würden
zur Quersubventionierung der gesetzlichen
Krankenversicherung zweckentfremdet. Es war aber Wille der
Koalition, die beitragsfreie Versicherung der Kinder gerade
nicht den Arbeitskosten zuzurechnen. Über Steinbrücks
Verschiebebahnhof soll nun gerade dies wieder erfolgen“, so
Johannes Kraft.
Die MIT Pankow fordert die SPD auf, von dieser unseriösen
Finanzpolitik Abstand zu nehmen. „Es muss klar sein: Das
überschüssige Geld der Bundesagentur für Arbeit muss den
Beitragszahlern zurückgegeben werden. Der
Arbeitslosenbeitrag muss weiter sinken. Hierdurch würde der
Faktor Arbeit weiter einlastet und das
Beschäftigungswachstum auch in Pankow weiter gefördert
werden“, so Kraft. Nach Auffassung der MIT Pankow wäre die
SPD und an erster Stelle Bundesfinanzminister Steinbrück
(SPD) gut beraten, auf finanzpolitische
Taschenspielertricks zulasten der Arbeitslosenversicherung
zu verzichten und die Notwendigkeit der Senkung der
Lohnzusatzkosten ernst zunehmen.
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MIT Pankow begrüßt neue EU-Marktzugangsstrategie
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[2007-04-22]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die neue Marktzugangsstrategie und
unterstützt das Ziel der Europäischen Kommission, die
Koordinierung aller Beteiligten in Drittstaaten zu stärken.
Die Europäische Kommission hat am 18.04.2007 ihre
Mitteilung "Globales Europa: stärkere Partnerschaft für
verbesserten Marktzugang" veröffentlicht. Ziel der
Mitteilung ist, die Modernisierung der
Marktzugangsstrategie aus dem Jahr 1996 und die
Grundlagenschaffung für eine neue Partnerschaft zwischen
den EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission und der
Wirtschaft.
"Gerade für Deutschland als führendes Exportland ist die
Verbesserung des Marktzugangs in Drittstaaten von
überragender Bedeutung. Das gilt vor allem für die Chancen
des exportorientierten deutschen Mittelstands auf den
Märkten der aufstrebenden asiatischen Schwellenländer."
erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow.
Die Marktzugangsstrategie der EU aus dem Jahr 1996
unterstützt exportierende Unternehmen aus der EU u.a. mit
Informationen über die Marktzugangsbedingungen in
Drittstaaten und bietet einen Rahmen zum Abbau von
Handelsschranken, insbesondere von nichttarifären
Handelshemmnissen. Mit der Überarbeitung soll die
Marktzugangsstrategie an neue Herausforderungen angepasst
und die Zusammenarbeit der Handelnden vor Ort in
Drittstaaten gestärkt werden.
"Die EU-Mitgliedstaaten, die mittelständischen Unternehmen
und die Wirtschaftsverbände müssen ihre Kräfte bündeln und
auf den Drittlandsmärkten vor Ort noch enger
zusammenarbeiten, um den Marktzugang für die deutschen und
europäischen Unternehmen zu verbessern. Dies ist von
entscheidender Bedeutung, um den Zugang unserer
mittelständischen Unternehmen zu den Weltmärkten zu
erleichtern." so Kraft abschließend.
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MIT Pankow begrüßt die Forderung von Michael Glos zur Einkommensteuersenkung
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[2007-04-17]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die Forderungen vom
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos nach einer Senkung
der Einkommensteuersätze.
In Anbetracht des anhaltenden Aufschwungs hat der
Wirtschaftsminister niedrigere Einkommensteuersätze
gefordert. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass der
Bürger mittel- und langfristig von der positiven
konjunkturellen Entwicklung profitiert. Nach der Senkung
der Unternehmenssteuern sind niedrigere Steuern im Bereich
Lohn und Einkommen als nächster Schritt ein sinnvolles
Instrument.
„Eine grundlegende Reform der Einkommensteuer wird auch
weiterhin ein Hauptanliegen der MIT bleiben.“, sagte
Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Die Gesamtbelastung mit Steuern und Sozialabgaben ist für
Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Deutschland immer noch zu
hoch und muss zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit weiter
gesenkt werden.
„Der Vorstoß des Wirtschaftsministers macht klar, dass
Steuersenkungen wichtiger sind als zusätzliche
Ausgabenprogramme. Es ist ein wichtiges Signal zur
richtigen Zeit.“ so Kraft abschließend.
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MIT Pankow gegen aktuellen Entwurf der IFRS
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[2007-04-09]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow spricht sich gegen den aktuellen Entwurf zur
Einführung der neuen internationalen Standards zur
Rechnungslegung (IFRS) aus.
Der aktuelle Entwurf der Internationalen
Rechnungslegungsstandards IFRS SME (small and medium sized
entities) für mittelständische Firmen, der zur Entscheidung
ansteht, lässt zahlreiche Unternehmen bilanztechnisch ohne
Eigenkapital dastehen.
„Der neue internationale Standard zur Rechnungslegung IFRS
bedroht den Mittelstand. Vor allem die in Deutschland
beliebte GmbH & Co KG könnte dann kein Eigenkapital mehr
ausweisen, da der Entwurf für Kleinbetriebe vorsieht, dass
Eigenkapital nicht kündbar sein darf" erklärte Johannes
Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Da Gesellschafter deutscher Personengesellschaften formal
immer ein Kündigungsrecht haben, würden
Gesellschaftereinlagen als Fremdkapital gelten. Selbst die
Gewinnanteile der Kapitalgeber müssten als Fremdkapital
ausgewiesen werden. Mit dem neuen Gesetz zur
Bilanzrechtsmodernisierung wird schon jetzt das deutsche
HGB an die IFRS-Standards angeglichen.
„Dieser Entwurf in der aktuellen Fassung dient nicht den zu
schaffenden Rahmenbedingungen für kleine und mittlere
deutsche Unternehmen. Eine Standardisierung ist sinnvoll,
aber mit nachgebesserten neuen Regeln.“ so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Einleitung der Ressortabstimmung zur Anreizregulierungsverordnung
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[2007-04-05]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die Einleitung der Ressortabstimmung zur
Verordnung über die Anreizregulierung der
Energieversorgungsnetze (Anreizregulierungsverordnung).
Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
eingeleitete Verordnung soll die Bestimmung der Entgelte
für den Zugang zu den Strom- und Gasversorgungsnetzen
(Netzentgelte) neu regeln. Die Anreizregulierungsverordnung
ist ein zentraler Baustein des Maßnahmenpakets zur Stärkung
des Wettbewerbs auf den Strom- und Gasmärkten.
„Das Ziel, faire und zuverlässige Netzentgelte für den
Verbraucher und somit auch für den Mittelstand, besonders
des produzierenden Gewerbes, zu erreichen, ist ein
wichtiges und überfälliges Vorhaben.“ erklärte Johannes
Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Künftig muss sich jeder Netzbetreiber am Unternehmen mit
der höchsten Effizienz messen lassen. Gleichzeitig soll für
leistungsfähige Netze, die eine unterbrechungsfreie
Versorgung und Belieferung von Kunden garantieren, gesorgt
sein. Nach Aussage des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Technologie wird bisher bei der Bestimmung der
Netzentgelte von den Kosten des Netzbetriebs ausgegangen.
Dieser kostenbasierte Ansatz soll durch ein System ersetzt
werden, das den Netzbetreibern echte Anreize für einen
effizienten Netzbetrieb gibt. Hierzu werden den
Netzbetreibern ab 2009 Obergrenzen für ihre Erlöse
vorgegeben. Die Obergrenzen werden auf der Grundlage eines
bundesweiten Effizienzvergleichs ermittelt. Auf diese Weise
sollen weniger effiziente Unternehmen an das Niveau der
effizienten Netzbetreiber herangeführt werden.
Der Verordnungsentwurf enthält anspruchsvolle
Effizienzziele. Die Vorgaben für alle Netzbetreiber
orientieren sich an den Unternehmen mit der höchsten
Effizienz. Die weniger effizienten Netzbetreiber erhalten
acht Jahre Zeit, um die ermittelten Ineffizienzen
abzubauen. Zusätzlich soll für die gesamte Netzbranche eine
allgemeine Vorgabe zur Steigerung der Produktivität um
jährlich 1,5 Prozent gelten. Diese ergänzt die
unternehmensindividuellen Effizienzvorgaben und die
gesamtwirtschaftlichen Produktivitätssteigerungsrate.
Der Verordnungsentwurf schafft darüber hinaus die
Voraussetzungen dafür, dass Kosteneinsparungen bei den
Netzbetreibern nicht zu Lasten der hohen
Versorgungsqualität in Deutschland gehen und dass genügend
Spielraum für Investitionen in die Strom- und Gasnetze
bleibt. So müssen die Netze in den nächsten Jahren fit
gemacht werden für die Anforderungen, die sich aus dem zu
erwartenden verstärkten Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt
(z. B. durch den Anschluss neuer Kraftwerke und die
Intensivierung grenzüberschreitenden Stromhandels) und aus
dem Ausbau der erneuerbaren Energien ergeben.
Aus diesen Gründen sind Regelungen zur Sicherstellung von
Investitionen vorgesehen Weiterhin soll eine
Qualitätsregulierung eingeführt werden, die es der
Regulierungsbehörde ermöglicht, für gute oder mangelhafte
Versorgungsqualität Zu- oder Abschläge auf die Erlöse der
Netzbetreiber festzusetzen.
“Der Deutsche Mittelstand könnte bei Umsetzung der
Verordnung über seine Netzentgelte von der steigenden
Effizienz des Netzbetriebs profitieren, ebenso neue
Anbieter im Strom- oder Gasbereich bei der Nutzung der
Netze. Es ist ein wirklich vernünftiger Schritt zur
weiteren Liberalisierung des Energiemarktes und zur
Schaffung eines tatsächlichen Wettbewerbs.“ so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow gegen neue EU-Verordnung zum Internet-Handel
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[2007-03-29]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow
(MIT)
lehnt den aktuellen Verordnungsentwurf der EU-Kommission,
der zu einer massiven Behinderung des Internet-Handels
führen würde, entschieden ab.
Durch den Entwurf einer „Verordnung über das auf
vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I)"
soll nach dem Willen der Europäischen Kommission das Recht
des Verbraucherlandes Anwendung finden, wenn ein
Unternehmen mit seinen Vertriebsaktivitäten über eine
Internetseite auf dieses Land abzielt.
Eine Rechtswahl soll, anders als im bisher geltenden
Übereinkommen von Rom, bei Verbraucherverträgen nicht mehr
möglich sein. So würde beispielsweise bei einer Bestellung
eines in Polen lebenden Verbrauchers auf einer deutschen
Internetseite zwingend polnisches Recht Anwendung finden.
Die vorgeschlagene Regel würde die Kosten der
Vertragsgestaltung erheblich erhöhen, denn
Internetversandhäuser müssten alleine für den Vertrieb in
EU-Mitgliedstaaten 27 verschiedene AGBs vorhalten. Derzeit
können sie hingegen mit nur einer AGB arbeiten.
„Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen wird
diese neue praxisferne Regulierung unnötige und
wettbewerbsfeindliche Hindernisse für ihr
grenzüberschreitendes Engagement mit sich bringen. Es wäre
ein großer Rückschritt für die exportorientierte deutsche
Wirtschaft und auch für den gesamten europäischen
Binnenhandel.“ erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender
der MIT Pankow.
Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, worin die
Verschärfung des geltenden Rechts begründet liegt. Das
Übereinkommen von Rom wurde vor dem Hintergrund eines sehr
ungleichen Verbraucherschutzniveaus in Europa geschlossen.
Inzwischen gewährleisten aber insgesamt neun EU-Richtlinien
ein im weltweiten Vergleich einzigartiges Schutzniveau für
Verbraucher.
“Die EU sollte Lösungen finden, die den Handel im
Binnenmarkt erleichtern und nicht erschweren. Die
Rechtswahlfreiheit muss deshalb auch bei
grenzüberschreitenden Verbraucherverträgen erhalten
bleiben.“ so Kraft abschließend.
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MIT Pankow kritisiert Mindestlöhne als unsozial
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[2007-03-09]
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Im Zusammenhang mit der Verabschiedung der EU-
Dienstleistungsrichtlinie im Europaparlament wird von der
Bundesregierung derzeit die Einführung von tariflichen oder
gesetzlichen Mindestlöhnen geprüft. „Wenn sozial ist, was
Arbeitsplätze schafft, dann sind Mindestlöhne unsozial. Sie
zerstören Arbeitsplätze, statt neue zu schaffen. Denn von
Unternehmen, die ihre eigene Existenz nicht gefährden
wollen, können nur Arbeitsplätze angeboten werden, die sich
auch rechnen und ihre Löhne zumindest erwirtschaften“,
meint dazu Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT)
in Pankow.
Durch das Arbeitnehmer-Entsendegesetz sind Mindestlöhne
bereits für das Baugewerbe festgeschrieben. Für das
Gebäudereinigerhandwerk soll ein entsprechendes Gesetz im
März 2007 verabschiedet werden. In der politischen
Diskussion ist, das Arbeitnehmer-Entsendegesetz auch auf
die Zeitarbeitsbranche auszuweiten. Nach den Vorstellungen
der SPD soll ein branchenspezifischer Mindestlohn u.a. auch
im Bereich der Gastronomie, des Friseurhandwerks und des
Einzelhandels eingeführt werden. „Löhne, die auf dem Markt
nicht erwirtschaftet werden können, dürfen nicht vom Staat
erzwungen werden. Versucht der Staat es dennoch, drohen
Arbeitsplatzabbau, Verlagerung ins Ausland und zunehmende
Schwarzarbeit Dies gilt für gesetzliche wie für
branchenspezifische Mindestlöhne gleichermaßen.“, erklärt
Johannes Kraft. Dabei wendet sich die MIT Pankow
gleichermaßen entschieden gegen Dumpinglöhne: „Dumpinglöhne
sind schon nach geltendem Recht sittenwidrig und Lohnwucher
ist strafbar. Dabei soll es auch bleiben“, so Kraft.
Nach Auffassung der MIT Pankow grenzt aber ein Mindestlohn
vor allem die Schwächsten aus. „Arbeitnehmer mit mangelnder
Ausbildung oder Behinderungen werden durch den Mindestlohn
vom Arbeitsmarkt verdrängt und sind somit auch hier in
Pankow zur Arbeitslosigkeit verdammt“, so Kraft. Besonders
betroffen wären nach Ansicht der MIT Pankow jugendliche
Berufsanfänger, Frauen mit Hinzuverdiensten und
Arbeitnehmer in Ostdeutschland, die überproportional im
Niedriglohnbereich arbeiten.
Auch wir wenden uns gegen Dumping-Löhne und haben kein
Verständnis für sittenwidrige Lohnpolitik von Unternehmen.
„Ein niedriger Lohn ist nicht mit Armut gleichzusetzen. Bei
gering entlohnter Beschäftigung handelt es sich meist nicht
um die einzige Einkommensquelle, sondern in der Regel um
Hinzuverdienste“, so Kraft. Tatsächlich gibt es in
Deutschland längst ein garantiertes Mindesteinkommen:
Reicht das eigene Einkommen für die Existenzsicherung nicht
aus, hilft die Solidargemeinschaft der Bürger durch soziale
Transfers. „Der Staat darf diese Verantwortung nicht auf
die Unternehmer abwälzen“, findet Kraft. Denn ein
Mindestlohn schütze auch nicht vor ausländischer
Konkurrenz. Der verschärfte Wettbewerb im gering
qualifizierten Bereich entstehe in erster Linie durch
selbständige Tätigkeit, nicht durch Lohnarbeit. Der
Mindestlohn biete sogar im Gegenteil besser qualifizierten
Ausländern einen Anreiz, auf Stellen in Deutschland zu
wechseln. Dadurch werden zusätzlich Geringqualifizierte
verdrängt.
„Kaum erholt sich der Arbeitsmarkt etwas, soll das zarte
Pflänzchen Aufschwung durch dirigistische Eingriffe
abgewürgt werden. Und dabei schadet ein Mindestlohn
besonders dem deutschen Jobmotor, dem Mittelstand“, so
Kraft. Die MIT Pankow befürchtet, dass sich vor allem für
das arbeitsintensive Handwerk und für einfache
Dienstleistungen die Wettbewerbsfähigkeit durch den
Lohnanstieg deutlich verschlechtern könnte. „Dies fördert
Schwarzarbeit und Scheinselbständigkeit. Die Ehrlichen sind
dann wieder einmal die Dummen“, sagt Kraft abschließend.
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