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Leitantrag des Bundesvorstandes zur Bundesdelegiertenversammlung in Berlin
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[2009-09-23]
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Für Rückfragen stehen zur Verfügung: Ansprechpartner:
Johannes Kraft |
MIT Pankow
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Umfrage zur Parkraumbewirtschaftung -Ergebnisse liegen vor-
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[2009-03-08]
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Nachdem im dritten Quartal des vergangenen Jahres durch das
Gutachten „Parkraumstudie Prenzlauer Berg“ (LK Argus GmbH)
zur möglichen Einführung einer Parkraumbewirtschaftung im
Pankower Ortsteil Prenzlauer Berg eine Diskussion
losgetreten wurde, hat sich die Arbeitsgruppe für
Öffentliche Ordnung und Verkehr und der Verein Aktive
Bürger im Prenzlauer Berg eingehend mit dieser Thematik
befasst und eine eigene Befragung durchgeführt. Die
Ergebnisse liegen nun vor.
Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2008 wurden über 3.000
Fragebögen in Restaurants, Bars und Geschäften verteilt.
Der Fragebogen beinhaltete sechs geschlossene Fragen zu den
Bereichen: Grund des Aufenthaltes, Herkunft der Befragten,
Wohnort, benutztes Verkehrsmittel und Parkdauer.
Die insgesamt etwa 680 ausgefüllten Antwortbögen wurden
zunächst auf Plausibilität geprüft. Im Ergebnis dieser
Prüfung verblieben 437 Antwortbögen mit Angabe des
Aufenthaltsortes, die in einem zweiten Schritt unter
Hinzuziehung der Studie der LK Argus GmbH und der
Vorherbefragung der Bewohner und Gewerbetreibenden im
Berliner Bezirk Pankow (Prenzlauer Berg) - Ergebnisbericht
zum Arbeitspaket 1 im Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben „ParkenBerlin“ (Deutsches Institut für
Urbanistik und LK Argus GmbH) auf Ihre Repräsentativität
hin analysiert wurden.
In den vergleichbaren Aussagen (Nutzergruppen, PKW-
Verfügbarkeit in Haushalten, Anzahl der Besucher, die mit
dem PKW anreisen, Beschäftigte, die mit dem PKW anreisen)
zeigten sich starke Übereinstimmungen. Insofern kann von
einer repräsentativen Stichprobe ausgegangen werden.
Signifikante Unterschiede zwischen den betrachteten Kiezen
konnten in keinem Themenbereich festgestellt werden.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen unter anderem, dass
gerade im Ortsteil Prenzlauer Berg die Attraktivität des
ÖPNV (17% bzw. 32%) besonders hoch, die Nutzung des
Fahrrades (22% bzw. 12%) sehr beliebt ist und gerade
Anwohner häufig zu Fuß die Restaurants und Geschäfte (45%)
aufsuchen (vgl. Abb. I – genutztes Verkehrsmittel).
Insgesamt nutzten weniger als ein Viertel aller Befragten
einen PKW um zu ihrem Ziel zu gelangen.
Von denjenigen Gästen bzw. Mitarbeitern (Gebietsfremde),
die mit PKW anreisen, parken 15% kürzer als eine Stunde und
75% kürzer als drei Stunden. 59% der befragten Anwohner
parkten länger als drei Stunden (vgl. hierzu Abb. II-
Parkdauern).
Das Straßenverkehrsrecht kennt zwei notwendige
Voraussetzungen für die Einführung einer
Parkraumbewirtschaftung: hohen Parkdruck und Konkurrenz
zwischen Nutzergruppen (hier Anwohner und Gebietsfremde).
In der Studie der LK Argus GmbH wird dies präzisiert: Die
Einführung einer Parkraumbewirtschaftung ist nicht
sinnvoll, wenn gebietsfremde Langparker weniger als 20% der
Stellplätze belegen (Quelle: Parkraumstudie Prenzlauer
Berg, LK Argus GmbH).
Da die mittlere Auslastung der Stellplätze insbesondere in
den Abendstunden (höchster Parkdruck) bis zu 105% beträgt,
ist zu vermuten, dass die Einführung einer
Parkraumbewirtschaftung keine spürbare Reduzierung des
Parkdrucks und des damit verbundenen Parksuchverkehrs mit
sich bringen wird.
Im weiteren ist bisher die Frage der finanziellen Risiken
für den Bezirk Pankow im Falle der Einführung einer
Parkraumbewirtschaftung unbeantwortet. Die Errichtung und
der Betrieb eines Bereiches mit Parkraumbewirtschaftung
würde je nach Variante Kosten von 2,5 Mio. bzw. 3,9 Mio. €
für den Bezirk bedeuten.
Hieraus lässt sich für die derzeit stattfindende Debatte
festhalten, dass es nach wie vor erheblichen
Gesprächsbedarf gibt. Die vereinzelt aufgemachte Forderung
nach einer sofortigen Festschreibung der
Parkraumbewirtschaftung ist weder geeignet zur Verbesserung
der Parkraumsituation, noch zur Reduzierung des
Parksuchverkehrs.
Die Arbeitsgruppe für Öffentliche Ordnung und Verkehr
trifft sich am 23. März mit Dr. Heinrichs, LK Argus GmbH,
um über die Befunde der Studie, wie auch der hier
dargestellten eigenen Befragung zu diskutieren.
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MIT Pankow
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Neuer Vorstand der MIT Pankow fordert klare Positionierung zu Gunsten des Mittelstandes
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[2009-02-06]
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Der neu gewählte Vorstand des im vergangenen Jahr mit dem
Preis "Aktivster Kreisverband" ausgezeichnete Kreisverband
Berlin-Pankow beschloss einstimmig, von der CDU zu fordern,
dass im Programm für die anstehenden Wahlen deutlicher als
bisher hervorgehoben werden muss, wo die CDU in Fragen der
Wirtschaftspolitik steht.
"Im Moment ist gerade auch vor dem Hintergrund der sich in
Umsetzung befindlichen Konjunkturpakete kaum noch
erkennbar, wo die CDU in ihrer grundsätzlichen Haltung zum
Thema Wirtschaftspolitik steht.", so der Kreisvorsitzende
der MIT Pankow Johannes Kraft. In diesem Jahr stehen
richtungweisende Entscheidungen an. Mit den Wahlen zum
Europäischen Parlament und dem Deutschen Bundestag wird der
Wähler sich zwischen dem von der SPD eingeschlagen Kurs der
staatlichen Regulierung und Reglementierung und einem
Ansatz der freien sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig
Erhards entschieden müssen.
Der CDU ist es bis dato zu wenig gelungen, aufzuzeigen,
dass man an die selbstregulierenden Kräfte freier Märkte
glaubt, die Eigenverantwortung des Individuums in den
Mittelpunkt stellt und Leistung fördert. "Wir haben uns
intensiv über die Politik der Regierungskoalition
ausgetauscht und wünschen uns eine Rückbesinnung auf
liberalere Ansätze in der Steuergesetzgebung und damit
verbunden, die Stärkung der kleinen und mittelständischen
Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft
darstellen. Innovation, Mut zum unternehmerischen Risiko
und Leistung muss belohnt werden. Und vor allem muss die
CDU endlich wieder deutlich hervorheben, dass sie diejenige
Partei ist, die für die Marktwirtschaft steht und
unternehmerische Aktivität fördert." so Kraft über die
Sitzung des Vorstandes resümierend.
Dem Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden Johannes Kraft
die Stellvertreter Leila Bouziane und Daniel Hauer, sowie
Brigitte Konkel, Gerd Schröder, Dr. Peter Wotschke, Joachim
Pollnow und Norbert Bieß an.
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Resolution des MIT-Bundesvorstands zur Erbschaft- und Schenkungsteuer
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[2008-11-10]
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MIT Pankow warnt vor Panikmache
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[2008-10-08]
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Die MIT Pankow betrachtet die derzeitigen Entwicklungen
an den internationalen Finanzmärkten mit Sorge, warnt
jedoch ausdrücklich vor Panikmache und überstürztem
Aktionismus.
"Die derzeitige Entwicklung an den Börsen und das
schwindende Vertrauen in den Finanzsektor müssen uns alle
beunruhigen, überzogene Reaktionen sind jedoch
kontraproduktiv." so der Kreisvorsitzende der MIT Pankow,
Johannes Kraft. Aus der aktuellen Lage eine Vertrauenskrise
der sozialen Marktwirtschaft abzuleiten, wie von
verschiedenen Verbänden und Parteien getan, ist weder
angezeigt noch zielführend. Auch die immer wieder
aufflammenden Forderungen nach einer Verstaatlichung des
Bankensektors aus dem linken Spektrum haben mit der
Wirklichkeit wenig zu tun. "Wenn Oskar Lafontaine sich
schauspielernd darüber brüskiert, dass ein Sicherungspaket
in Höhe von 50 Milliarden Euro für den angeschlagenen
Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate in kurzer Zeit zu
stemmen ist, aber die staatlichen Transferleistungen vor
dem Hintergrund des Bundeshaushaltes nicht weiter erhöht
werden können, zeigt dies einmal mehr, wie wenig man sich
in den linken Parteien mit sachlichen Argumenten und
volkswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzt und
stattdessen linksromantischen Populismus betreibt.", so
Kraft weiter.
Deutsche Sparer und Anleger sind über den
Einlagensicherungsfonds bestens geschützt, die deutsche
Finanzwirtschaft ist die stabilste und krisensicherste
weltweit, insofern sind die Ängste der Anleger zwar
verständlich aber unbegründet. Andre Kostolany brachte dies
mit einem Satz auf den Punkt: "Staatsbankrott?
Bankenkrisen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Viel Lärm um
nichts!"
Eine durch die Medien kolportierte, angeblich drohende
Stagflation ist für den europäischen Wirtschaftsraum nicht
zu erkennen. Der günstige Euro beflügelt die
Exportwirtschaft und die abgestimmten Aktionen der
Zentralbanken zur Erleichterung der Refinanzierung der
Institute ist ein richtiger Schritt, der
Inflationstendenzen nicht erkennen lässt. Es geht nicht
darum den Wert des Geldes zu verringern, sondern dessen
Preis zu reduzieren und damit ausreichende Liquidität im
Nichtbanken-Sektor zu schaffen.
"Und letztlich könnten geneigte Anleger die aktuellen Kurse
an den Börsen vor dem Hintergrund anstehender Änderungen
der Steuergesetzgebung auch als Chance sehen, günstig zu
investieren." erklärt Kraft mit einem zwinkernden Auge
abschließend.
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Protestbrief der MIT Pankow an den regierenden Bürgermeister - Mauerhöhung stoppen!
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[2008-08-14]
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MIT Pankow protestiert gegen neue Bürokratie aus Brüssel
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[2008-02-22]
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Die EU-Kommission plant derzeit die weitere Verschärfung
der Antidiskriminierungsgesetzgebung in Deutschland. In
einem Brief an die Bundesregierung hat die Kommission die
Forderung erhoben, gleichgeschlechtliche Partnerschaften
mit der grundgesetzlich geschützten Ehe
gleichzustellen. „Aus unserer Sicht überschreitet die EU-
Kommission bei der Antidiskriminierungsgesetzgebung ganz
klar ihre Kompetenzen. Das in 2006 beschlossene
Antidiskriminierungsgesetz war bereits überflüssig, da die
deutsche Gesetzgebung schon vorher hinreichenden Schutz vor
Diskriminierung vorsah. Alles andere ist ebenfalls in
unseren Gesetzen geregelt. Es ist nicht akzeptabel, dass
Brüssel derart in die deutsche Gesetzgebung eingreifen
will“, meint Johannes Kraft, MIT-Kreisvorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
Pankow.
Ehe und Familie stehen in Deutschland unter dem besonderen
Schutz der staatlichen Ordnung. Dies regelt das
Grundgesetz nach Artikel 6 Absatz 1. „Wir wehren uns
dagegen, dass von Außen ein direkter Eingriff in die
deutsche Verfassung erfolgen soll. Zudem ist der Vorstoß
nach unserer Auffassung ein neues Paradebeispiel für den
wachsenden Verdruss in den Mitgliedstaaten über den
Dirigismus und die Überregulierung aus Brüssel“, meint
Kraft.
Nach Auffassung der MIT Pankow ist Deutschland über das von
der EU-Kommission vorgegebene Minimum bei der
Gleichstellungsgesetzgebung aufgrund der
Regierungskonstellation in Berlin bereits erheblich
hinausgegangen. Die MIT Pankow hatte sich hierzu bereits im
Jahr 2006 gegen weitere Bürokratie aus Brüssel
eingesetzt. „Wenn jetzt noch quasi durch Brüssel das
deutsche Grundgesetz geändert werden soll, geht das
deutlich zu weit,“ so Kraft.
Die MIT Pankow lehnt die angestrebte Verschärfung des
bereits bestehenden Antidiskriminierungsrechts ab. Sie
fordert nun von den Pankower und Berliner
Bundestgasabgeordneten, sich gegen diese Eingriffe der EU-
Kommission in das Deutsche Grundgesetz zur Wehr zu
setzen. „Durch den Vorstoß der EU-Kommission wird das
Subsidiaritätsprinzip verletzt und Vertrauen in die
Rechtmäßigkeit europäischer Gesetzgebung zerstört. Dann
darf sich Brüssel auch nicht wundern, wenn ein wachsender
Vertrauensverlust in die europäischen Institutionen
festgestellt wird,“ meinte Kraft abschließend, mit Blick
auf die jüngsten Ergebnisse der Eurobarometerumfrage.
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MIT Pankow begrüßt Anerkennung deutscher Meisterqualifikationen durch die EU
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[2007-10-17]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow
(MIT) begrüßt die Anerkennung deutscher
Meisterqualifikationen durch die EU-
Mitgliedstaaten.
Die Mitgliedstaaten haben sich in der vergangenen Woche mit
großer Mehrheit für eine Höherstufung in dem EU-System der
Berufsanerkennung ausgesprochen. Somit erkennt das
Gemeinschaftsrecht nunmehr ausdrücklich die hohe
Qualifikation aller deutschen Handwerksmeister an.
"Als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow freuen
wir uns ganz besonders für die Pankower
Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, dass die
Bundesregierung die gebührende Anerkennung für alle
deutschen Meister durch die EU-Mitgliedstaaten erreichen
konnte.“ erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow.
Die getroffene Entscheidung wird demnächst dem Europäischen
Parlament zugeleitet. Die Bundesregierung geht davon aus,
dass das Europäische Parlament keine Einwände erheben wird,
weil das Parlament selbst eine solche Anerkennung gefordert
hatte.
„Es ist sehr begrüßenswert, dass die qualitativ hochwertige
Ausbildung der deutschen Handwerksmeisterinnen und
Handwerksmeister endlich europaweit anerkannt wird. Dieses
Gütesiegel verschafft dem Handwerk einen statthaften
Wettbewerbsvorsprung“, so Kraft abschließend.
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Position zum Grundsatzproramm der CDU
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[2007-09-06]
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MIT Pankow begrüßt Verabschiedung des Energiepakets
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[2007-05-01]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die Verabschiedung des Energiepakets durch
das Bundeskabinett.
In ihrer Sitzung vom 25.04.2007 beschloss das Kabinett die
Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB-
Novelle) und die Verordnung zur Regelung des
Netzanschlusses von Anlagen zur Erzeugung von elektrischer
Energie (Kraftwerks-Netzanschluss-Verordnung, KraftNAV).
“Die Beschlüsse stellen wichtige Weichen für die Sicherung
wettbewerbsfähiger Energiepreise in Deutschland. Mit der
GWB-Novelle und der Kraftwerks-Netzanschluss-Verordnung
sind zwei vernünftige Maßnahmen, die den Wettbewerb auf der
Angebotsseite stärken und ihm neue Impulse geben sollen.“
erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Während die Kraftwerks-Netzanschluss-Verordnung
längerfristige strukturelle Verbesserungen der
Wettbewerbsverhältnisse im Energiesektor erzielen soll,
kann die GWB-Novelle als Sofortmaßnahme bereits
kurzfristige Verbesserungen ermöglichen.
Nach Auskunft des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie ist das Ziel der Verordnung, die Erleichterung
neuer Kraftwerksprojekte in Deutschland, damit aus Alters-
und sonstigen Gründen wegfallende
Stromerzeugungskapazitäten rechtzeitig und in ausreichendem
Maße durch neue Einheiten ersetzt werden. Hierbei sollen
insbesondere neue Anbieter zum Zuge kommen.
In das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird
mit § 29 für den Energiebereich eine neue
Missbrauchsvorschrift eingefügt. Ziel der bis 2012
befristeten Vorschrift ist es, die bestehende
Missbrauchsaufsicht der Kartellbehörden zu schärfen, bis
neue Kraftwerke gebaut sind und neue Anbieter in den Markt
kommen. Die Kartellbehörden sollen in die Lage versetzt
werden, Missbräuche im Energiesektor leichter nachzuweisen
und effektiver zu bekämpfen.
“Wenn die Ziele konsequent verfolgt werden und es um die
Förderung der Liquidität des Marktes und der
Anbietervielfalt geht, kann dieses die
Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsstrukturen
gleichermaßen voranbringen. Dies wird allen Verbrauchern zu
Gute kommen, insbesondere dem industriellen und
produzierendem Mittelstand in Deutschland." so Kraft
abschließend.
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