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MIT warnt vor überzogenen Tarifforderungen: Expansive Lohnpolitik gefährdet deutsche Wettbewerbsfähigkeit
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[2012-02-03]
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Der CDU-Wirtschaftsflügel warnt vor überzogenen Lohn-
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Gewerkschaften und ruft die Tarifpartner zu einer moderaten
Lohnpolitik auf. Die MIT appelliert,
die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht
durch zu hohe Forderungen
zu gefährden. Dazu erklärt Dr. Josef Schlarmann,
Bundesvorsitzender der Mittelstandsund
Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU:
„In der kommenden Woche fällt der Startschuss für die
Tarifrunden in der Metall- und Elektroindustrie, der
Chemieindustrie und im Öffentlichen Dienst. Bereits jetzt
werden Forderungen von 6,5 Prozent und mehr in den Raum
gestellt. Laute Rufe nach einem satten Gehaltsplus werden
der gegenwärtigen Lage jedoch nicht gerecht.
Ob Deutschland wettbewerbsfähig bleibt, hängt maßgeblich
von der Lohnpolitik der Tarifpartner ab. Die Gewerkschaften
müssen erkennen, dass der der Scheitelpunkt des
Wachstumspfades bereits überschritten ist und sich die
Konjunkturaussichten eintrüben. Zahlreiche Krisenherde,
allen voran die Staatsschuldenkrise, drohen die
wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands spürbar zu
bremsen. Deutlich höhere Löhne würden die Unternehmen
zusätzlich belasten und wären somit kontraproduktiv.
Im Öffentlichen Dienst sind Gehaltssprünge nicht mit der
angespannten Haushaltslage zu vereinbaren. Hinzukommt, dass
die Bundesregierung erst im Oktober 2011 beschlossen
hat, das Weihnachtsgeld für Bundesbeamte ab 2012 zu
verdoppeln.
Die europäischen Krisenländer, z.B. Griechenland und
Portugal, führen deutlich vor Augen, welche Folgen eine
expansive Lohnpolitik für die internationale
Wettbewerbsfähigkeit eines Landes hat. Jene Länder, in
denen sich Arbeitnehmer regelmäßig über einen
größeren Lohnzuwachs freuen konnten, stehen nun mit dem
Rücken zur Wand. Deutschland hingegen wird für die
Leistungsfähigkeit seiner Wirtschaft bewundert. Die Stärke
der deutschen Wirtschaft ist neben der Innovationsfähigkeit
der Unternehmen vor allem auf flexible
Arbeitsmarktinstrumente sowie eine moderate Lohnpolitik in
den vergangenen Jahren zurückzuführen. Der Weg der
angemessenen Lohnpolitik durch die Tarifpartner
muss unbedingt fortgesetzt werden.“
Hintergrund:
2012 finden in der Metall- und Elektroindustrie, dem
Öffentlichen Dienst und der Chemieindustrie
Tarifrunden statt. Am Dienstag, 7. Februar, wird die IG
Metall ihre Forderung veröffentlichen. Die
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gibt am Donnerstag, 9.
Februar, ihre Wünsche für den Öffentlichen Dienst bekannt.
Die IG Bergbau, Chemie, Energie wird am Dienstag, 14.
Februar, ihre Lohnforderungen darlegen.
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Euro-Bonds werden die europäische Staatsschuldenkrise nicht lösen
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[2011-11-24]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
(MIT) fordert die Bundesregierung
auf, bei ihrer Ablehnung von Euro-Bonds konsequent zu
bleiben.
Dazu erklärt Dr. Josef Schlarmann, MIT-Bundesvorsitzender:
„Die Vergemeinschaftung von Schulden ist nicht geeignet,
die europäische Staatsschuldenkrise zu lösen. Auch wenn
Euro-Bonds nun Stabilitäts-Anleihen heißen sollen, werden
sie nicht für mehr Stabilität im Euro-Raum sorgen. Das
Gegenteil ist der Fall: Durch die Einrichtung gemeinsamer
Anleihen werden die Schuldenländer wichtige Reformen
nicht in Angriff nehmen und die dringend notwendige
Konsolidierung des Haushalts nicht entschlossen genug
angehen.
Bei der gemeinsamen Haftung aller Euro-Staaten für die
Schulden der Krisenländer würden die Prinzipien von Haftung
und Eigenverantwortung weiter außer Kraft gesetzt.
Es wäre der endgültige Bruch mit dem Vertrag von
Maastricht, in dem das „Bail-out-Verbot“ verankert wurde.
Die schwachen Länder würden zudem die Bonität der soliden
Euro-Länder massiv gefährden.
Statt die fortschreitende Verschuldungspolitik der
Euroländer durch gemeinsame Staatsanleihen weiter zu
unterstützen, ist es vielmehr notwendig, für eine neue
Stabilitäts- und Wachstumskultur in den einzelnen Euro-
Ländern zu sorgen. Dazu ist es erforderlich, dass die
Länder ihre Verschuldung reduzieren, die Haushalte sanieren
und ihre Wettbewerbsfähigkeit mit Hilfe von tiefgreifenden
Reformen verbessern. Verstöße gegen den Stabilitätspakt
müssen künftig automatisch ohne „politische Rabatte“
geahndet werden.
Bundeskanzlerin Merkel hat vergangene Woche auf dem 24. CDU-
Parteitag in Leipzig Euro-Bonds eine klare Absage erteilt.
Sie sagte: „Das (Vergemeinschaftung der Schulden) wird uns
nicht in eine vernünftige Zukunft Europas, eines Europas,
das an morgen denkt, führen.“ Auch in dem von den
Parteitagsdelegierten mit großer Mehrheit beschlossenen
Leitantrag „Starkes Europa – Gute Zukunft für Deutschland“
werden gemeinsame Staatsanleihen abgelehnt. In dem
Beschluss heißt es: „Nicht zuletzt wegen fehlender Weisungs-
und Durchgriffsrechte auf überschuldete Staaten lehnen wir
die Einführung von Eurobonds strikt ab. Die
Vergemeinschaftung von Schulden fällt nicht unter das
Solidaritätsprinzip. Anstatt der Verschuldungspolitik
Einhalt zu gebieten würde anderenfalls der wirksamste
Anreiz für solides Haushalten – die Angst vor hohen
Zinssätzen – zerstört.“
Die MIT fordert die Bundesregierung unter der Führung von
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Wort zu halten und
konsequent die Einführung von gemeinsamen Staatsanleihen
abzulehnen.“
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CDU-Wirtschaftsflügel lehnt allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ab
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[2011-10-20]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
(MIT) setzt auf dem CDU-Bundesparteitag im November ein
klares Signal für einen flexiblen Arbeitsmarkt.
Mit dem Antrag „Impulse für eine nachhaltige
Arbeitsmarktpolitik“ lehnt die MIT insbesondere einen
flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn ab.
Dazu erklärt Dr. Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der
MIT:
„Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn wird von der
MIT entschieden abgelehnt.
Die Festlegung von Mindestarbeitsbedingungen ist Aufgabe
der Tarifparteien und nicht Sache des Staates. Die
Tarifautonomie ist ein wesentlicher Baustein für den Erfolg
der deutschen Wirtschaft, weil damit auf regionale und
branchenspezifische Unterschiede reagiert werden kann. Ein
gesetzlicher Mindestlohn würde nicht nur die Rolle
der Tarifparteien schwächen, sondern auch das sich
eigenständig ausbalancierende Tarifsystem aus dem
Gleichgewicht bringen.
Die negativen Folgen von gesetzlichen Mindestlöhnen wären
eine steigende Arbeitslosigkeit, insbesondere für
Jugendliche, und ein weiterer Schub für die
Schattenwirtschaft. Vor allem Geringqualifizierte benötigen
einen Niedriglohnsektor, der durch allgemeine
Mindestlöhne weiter zurückgedrängt würde. Dies wäre
besonders gravierend für Ostdeutschland,
wo die Löhne bei durchschnittlich 80 % des Westniveaus
liegen.
Oberstes Ziel muss es sein, den Menschen in Deutschland
Zugang zu verlässlicher und auskömmlicher Arbeit zu
sichern. Die Einführung von flächendeckenden gesetzlichen
Mindestlöhnen ist dabei der falsche Weg. Gesetzliche
Mindestlöhne bedürfen einer tariflichen Grundlage. Wo keine
Tarifverträge existieren, auf deren Basis die
Allgemeinverbindlichkeit erklärt oder sittenwidrige Löhne
festgestellt werden können, müssen fachlich und regional
benachbarte Tarifverträge als Maßstab herangezogen werden.“
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Haftungsunion verhindern – Euro stärken
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[2011-08-24]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
(MIT) begrüßt die intensive
Diskussion zur künftigen Europapolitik der Union und warnt
eindringlich vor weiteren
Schritten, welche die Euro-Zone in eine Haftungs- und
Transferunion führen.
Dazu erklärt Dr. Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der
MIT:
„Die MIT begrüßt die Ankündigung der Unionsführung, dass
das Thema Europa auf dem
CDU-Parteitag im November behandelt werden soll und hierzu
ein entsprechender Leitantrag
vorbereitet wird. Mit Erleichterung hat die MIT auch die
Ankündigung der Bundesregierung
aufgenommen, dass Eurobonds kein Thema mehr sind, solange
die nationalen
Staaten über ihre jeweiligen Haushalte eigenverantwortlich
entscheiden.
Die MIT teilt allerdings die Bedenken der Deutschen
Bundesbank (Monatsbericht August
2011) zu den Beschlüssen der Staats- und Regierungschefs
des Euro-
Währungsgebietes vom 21. Juli 2011, über die der Deutsche
Bundestag am 23. September
2011 beschließen soll. Die Beschlüsse sehen vor, dass das
Hilfsprogramm für Griechenland
um weitere 109 Mrd. Euro aufgestockt und die
Interventionsmöglichkeiten des
Euro-Krisenfonds deutlich ausgeweitet werden. Die neuen
Kredite für Griechenland sollen
zu Zinssätzen von 3,5 Prozent und mit Laufzeiten bis zu 30
Jahren ausgegeben werden.
Der Krisenfonds soll darüber hinaus die Möglichkeit
erhalten, auch präventiv tätig
zu werden und auf dem Sekundärmarkt Anleihen von
Krisenländern aufzukaufen.
Die Beschlüsse vom 21. Juli 2011 gehen weit über das
hinaus, was die Regierungsfraktionen
der Bundesregierung mit Beschluss vom 17. März 2011 (DS
17/4880) für die Verhandlungen
mit auf den Weg gegeben haben. Danach müssen alle
Hilfsprogramme die
Haushaltsdisziplin der Schuldenländer verbessern und dürfen
keine Anreize für die Fortsetzung
des Schuldenkurses bieten.
Insbesondere ist geregelt worden, dass
durch „länderabhängige Zinssätze“ Konsolidierungsanreize
und Marktbewertungen zu gewährleisten sind. Die von den
Regierungschefs
hierzu getroffenen Entscheidungen erfüllen diese
Voraussetzungen nicht, weil sie
erheblich unter den Marktkonditionen liegen. Sie belohnen
Schuldnerländer mit unsolider
Haushaltspolitik und bestrafen solides und
eigenverantwortliches Haushalten.
Der Fraktionsbeschluss sieht weiter vor, dass Hilfen nur
im „äußersten Notfall“ gewährt
werden dürfen, das heißt die Rettungsfonds dürfen außerhalb
von „Notfällen für die
Eurozone als Ganzes“ nicht tätig werden. Auch diese Vorgabe
ist verletzt, wenn die
Fonds künftig auf der Grundlage eines „vorsorglichen
Programms“, das heißt präventiv, Darlehen vergeben können.
Auch dies vermindert die Anreize zu strikter
Haushaltskonsolidierung.
Weiter hat der Fraktionsbeschluss insbesondere „gemeinsam
finanzierte oder garantierte
Schuldenaufkaufprogramme ausgeschlossen“, die aufgrund des
EU-Beschlusses vom
21. Juli 2011 zukünftig als weitere
Interventionsmöglichkeit des Eurofonds vorgesehen
sind. Dabei sollen alle neu vereinbarten Möglichkeiten
gelten, ohne dass geregelt ist, mit
welchen flankierenden Maßnahmen die Haushaltskonsolidierung
forciert und die Wettbewerbsfähigkeit
der Länder verbessert werden sollen. Verstärkte Kontroll-
und Einflussmöglichkeiten
auf die nationale Finanzpolitik sieht der Beschluss
ebenfalls nicht
vor.
Im Ergebnis werden mit Beschluss vom 21. Juli 2011
umfangreiche zusätzliche Risiken
auf die soliden Länder und deren Steuerzahler verlagert.
Dies schwächt die Grundlagen
der auf fiskalische Eigenverantwortung der Staaten und ihre
Disziplinierung durch die
Kapitalmärkte bauenden Währungsunion, ohne das im Gegenzug
die Kontroll- und Einflussmöglichkeiten
auf die nationale Finanzpolitik spürbar verstärkt werden.“
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Ratingagenturen sind nicht Schuld an der Euro-Krise
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[2011-07-12]
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Die MIT warnt davor, Ratingagenturen für die
Staatsschuldenkrise in der Eurozone
verantwortlich zu machen. Dazu erklärt der
Bundesvorsitzende der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Dr. Josef
Schlarmann:
„Rating-Agenturen sind nicht die Ursache schlechter
Nachrichten, sondern deren Botschafter.
Die Überlegungen der EU-Kommission, dass Euro-Staaten, die
Gegenstand von internationalen
Hilfsprogrammen sind, nicht von Ratingagenturen bewertet
werden, zeigt die Kopflosigkeit der
Euro-Rettungsaktionen. Die Mittelstand- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU appelliert
eindringlich, Euro-Staaten nicht der Bewertung durch
Ratingagenturen zu entziehen.
Ratingagenturen analysieren als unabhängige Institutionen
die Kreditwürdigkeit von privaten
und öffentlichen Schuldnern. Bei Staaten orientieren sie
sich dabei an der Wirtschafts- und
Steuerkraft und leiten daraus die Schuldendienstfähigkeit
ab. Sie geben somit Gläubigern ein
objektives Urteil an die Hand, ob ausreichend Bonität
vorhanden ist. Damit leisten die Agenturen
einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Anlegern und
Investoren. Mit einer Aussetzung der
Ratings würde eine massive Täuschung von Anlegern in Kauf
genommen, da Staaten mit
schlechter Bonität indirekt ein Rating von AAA bescheinigt
wird.
Der Verzicht auf ein Rating für Staaten in der Eurozone
wäre nur dann gerechtfertigt, wenn zwischen
den Staaten eine Haftungs- bzw. Transferunion bestehen
würde. Die Gläubiger hätten
dann die Gewissheit, dass bei Ausfall ihres Schuldners die
übrigen Staaten dafür eintreten müssten.
Dem steht aber das vertragliche Bail-Out-Verbot entgegen,
wonach die Staatengemeinschaft
nicht für die Schulden eines Eurostaates haftet.
Wenn von Teilen der EU-Kommission Ratings für Eurostaaten
für überflüssig erklärt werden,
verfolgen sie damit offensichtlich das Ziel, den Weg zu
einer europäischen Haftungsgemeinschaft
weiter zu beschreiten. Damit folgen sie der Europäischen
Zentralbank (EZB), die Staatspapiere
unabhängig von Ratings als Sicherung für Kredite akzeptiert
und zwar auf der Arbeitshypothese,
dass souveräne Staaten grundsätzlich zahlungsfähig sind.
Denkbar ist dies nur unter
der Voraussetzung, dass es auf europäischer Ebene
unabhängig von der Vertragslage den politischen
Konsens gibt, dass jeder Staat zahlungsfähig bleibt, koste
es was es wolle.
Dieser Weg in die europäische Haftungsgemeinschaft muss
schnellstmöglich gestoppt werden.
Er würde weiteren hochverschuldeten Staaten massive Anreize
bieten, ihre Schuldenpolitik zu
Lasten anderer Länder in der EU fortzusetzen.“
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Offener Brief der MIT-Pankow zum Thema Rundfunkgebühren
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[2010-10-25]
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An den Regierenden Bürgermeister der Stadt Berlin
Herrn Klaus Wowereit
Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister
Wowereit,
zurzeit liegt Ihnen ein Entwurf über den 15.
Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄStV) vor. Mit diesem
Vertrag soll der Modellwechsel von der geräteabhängigen zur
geräteunabhängigen Rundfunkfinanzierung vollzogen werden.
Diesen Schritt hält die Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow für richtig. Wir
unterstützen ausdrücklich, dass die vielfältige und nicht
mehr auf Radio und Fernseher begrenzte Mediennutzung auf
eine breitere Basis gestellt wird.
Bereits am 9. Juni 2010 haben Sie über die grundlegende
Ausrichtung eines neuen Gebührenmodells zur Finanzierung des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks entschieden. Demnach soll
für alle privaten Haushalte eine einheitliche Abgabe von
voraussichtlich 17,98 Euro eingeführt werden. Für
Unternehmen soll die monatliche Berechnung nicht mehr
gestaffelt nach der Zahl der im Betrieb vorgehaltenen
Empfangs- und Abspielgeräte erfolgen, sondern gestaffelt
nach der Zahl der Mitarbeiter einer Betriebsstätte und der
gewerblich genutzten Kraftfahrzeuge.
Ebenso wie eine breite Koalition aus 20
Wirtschaftsverbänden, haben wir in den vergangenen Monaten
wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass dieses neue Modell
große Schwächen aufweist und insbesondere für
mittelständische Unternehmen nicht akzeptabel ist.
Nach den jetzigen Plänen zur Rundfunkfinanzierung würde die
Wirtschaft anstatt wie bisher mit 450 Millionen Euro mit
rund 800 Millionen Euro belastet. Durchschnittlich würden
Unternehmen also das Doppelte an Gebühren bezahlen müssen.
Insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen kommt es
zu massiven Mehrbelastungen - in Einzelfällen sogar von bis
zu 700 Prozent.
Wir fordern deshalb einen klar unternehmensbezogenen Ansatz,
der keine Branche benachteiligt. Konkret schlagen wir
folgendes Gebührenmodell vor:
• Maßstab sollte die Anzahl der Arbeitnehmer eines
Unternehmens, nicht die Anzahl der Betriebsstätten, sein.
• Betriebe bis maximal 6 Beschäftigte sollten ganz von
Belastungen freigestellt werden.
• Betriebe bis maximal 20 Beschäftigte sollten nur mit einem
Drittel des Rundfunkbeitrages belastet werden.
• Für Betriebe über 20 Beschäftigte sollte nur ein einfacher
Beitrag je Mitarbeiter angesetzt werden.
• Für betriebliche Kraftfahrzeuge sollte ein Beitrag
entfallen.
• Bildungszentren sollten, wie Schulen und Hochschulen, von
der Beitragspflicht befreit werden.
Die MIT würde sich freuen, wenn die Ministerpräsidenten der
Länder die berechtigten Sorgen des Mittelstands ernst
nehmen. Wir bitten Sie darum, gemeinsam an einer Lösung für
eine mittelstandsgerechte Beitragsstaffelung zu arbeiten.
Dies würde unser gemeinsames Engagement für den Mittelstand
zeigen und in keinster Weise den Zielen der Transparenz, des
Bürokratieabbaus und der finanziellen Planungssicherheit für
die Rundfunkanstalten widersprechen. Mit unseren
vorgeschlagenen Änderungen wird ein aufkommensneutrales
Finanzierungsvolumen sichergestellt.
Sehr geehrter Herr Wowereit, als Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung der CDU Pankow hoffen wir, dass Sie
die berechtigten Anliegen mittelständischer Unternehmen
ernst nehmen. Wir appellieren an Sie, grundlegende
Änderungen am vorliegenden Entwurf des 15.
Rundfunkänderungsstaatsvertrages vorzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Kraft
MIT-Kreisvorsitzender Berlin-Pankow
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16% auf Alles -Reform der Mehrwertsteuer: Chance zu echter Steuervereinfachung-
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[2010-10-18]
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Die jungen Bundestagsabgeordneten und der CDU-
Wirtschaftsflügel drängen gemeinsam auf eine große Reform
der Mehrwertsteuer. Unterzeichnet haben den Antrag neben
dem MIT-Bundesvorsitzenden Josef Schlarmann die
Abgeordneten Thomas Bareiß, Steffen Bilger, Ralph
Brinkhaus, Carsten Linnemann, Jan-Marco Luczak, Tankred
Schipanski, Nadine Schön, Patrick Sensburg, Peter Tauber
und Marco Wanderwitz. „Der ermäßigte Steuersatz hat sich
faktisch zu einer Branchensubvention entwickelt“, klagen
sie in ihrem Antrag. Ermäßigungen wie die für
Hotelübernachtungen hätten zu einem Wettlauf von
Lobbygruppen geführt. „Die Ablehnung des ermäßigten
Steuersatzes ohne Ausnahmen ist der beste Weg, um
Steuergerechtigkeit und Steuervereinfachung zu erzielen“,
heißt es in dem Papier. Das komplizierte System sei nicht
mehr nachzuvollziehen. Beispielsweise werde Tierfutter mit
7%, Kinderwindeln und Mineralwasser aber mit 19% besteuert.
Mit dem Bundesvorstand der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung
haben die Jungpolitiker einen einflussreichen Unterstützer
gefunden, der mit ihnen gemeinsam den Antrag stellt.
Erst kürzlich verlautete es aus Koalitionskreisen, dass
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Reform
der Sätze aus Angst vor Protesten ablehne. Diese
Befürchtung wollen der CDU-Wirtschaftsflügel und die
Abgeordneten zerstreuen. „Durch die Abschaffung aller
Ausnahmen würden 90 Prozent aller Produkte künftig geringer
besteuert.“ Ein einheitlicher Satz von 16 Prozent würde
sich auch kaum auf die Konsumausgaben auswirken, auch für
untere Einkommensgruppen nicht, schreiben
sie. „Demgegenüber stehen ein zusätzlicher Impuls für die
Binnenkonjunktur und ein Beitrag im Kampf gegen die
Schwarzarbeit.“
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Leitantrag des Bundesvorstandes zur Bundesdelegiertenversammlung in Berlin
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[2009-09-23]
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Umfrage zur Parkraumbewirtschaftung -Ergebnisse liegen vor-
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[2009-03-08]
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Nachdem im dritten Quartal des vergangenen Jahres durch das
Gutachten „Parkraumstudie Prenzlauer Berg“ (LK Argus GmbH)
zur möglichen Einführung einer Parkraumbewirtschaftung im
Pankower Ortsteil Prenzlauer Berg eine Diskussion
losgetreten wurde, hat sich die Arbeitsgruppe für
Öffentliche Ordnung und Verkehr und der Verein Aktive
Bürger im Prenzlauer Berg eingehend mit dieser Thematik
befasst und eine eigene Befragung durchgeführt. Die
Ergebnisse liegen nun vor.
Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2008 wurden über 3.000
Fragebögen in Restaurants, Bars und Geschäften verteilt.
Der Fragebogen beinhaltete sechs geschlossene Fragen zu den
Bereichen: Grund des Aufenthaltes, Herkunft der Befragten,
Wohnort, benutztes Verkehrsmittel und Parkdauer.
Die insgesamt etwa 680 ausgefüllten Antwortbögen wurden
zunächst auf Plausibilität geprüft. Im Ergebnis dieser
Prüfung verblieben 437 Antwortbögen mit Angabe des
Aufenthaltsortes, die in einem zweiten Schritt unter
Hinzuziehung der Studie der LK Argus GmbH und der
Vorherbefragung der Bewohner und Gewerbetreibenden im
Berliner Bezirk Pankow (Prenzlauer Berg) - Ergebnisbericht
zum Arbeitspaket 1 im Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben „ParkenBerlin“ (Deutsches Institut für
Urbanistik und LK Argus GmbH) auf Ihre Repräsentativität
hin analysiert wurden.
In den vergleichbaren Aussagen (Nutzergruppen, PKW-
Verfügbarkeit in Haushalten, Anzahl der Besucher, die mit
dem PKW anreisen, Beschäftigte, die mit dem PKW anreisen)
zeigten sich starke Übereinstimmungen. Insofern kann von
einer repräsentativen Stichprobe ausgegangen werden.
Signifikante Unterschiede zwischen den betrachteten Kiezen
konnten in keinem Themenbereich festgestellt werden.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen unter anderem, dass
gerade im Ortsteil Prenzlauer Berg die Attraktivität des
ÖPNV (17% bzw. 32%) besonders hoch, die Nutzung des
Fahrrades (22% bzw. 12%) sehr beliebt ist und gerade
Anwohner häufig zu Fuß die Restaurants und Geschäfte (45%)
aufsuchen (vgl. Abb. I – genutztes Verkehrsmittel).
Insgesamt nutzten weniger als ein Viertel aller Befragten
einen PKW um zu ihrem Ziel zu gelangen.
Von denjenigen Gästen bzw. Mitarbeitern (Gebietsfremde),
die mit PKW anreisen, parken 15% kürzer als eine Stunde und
75% kürzer als drei Stunden. 59% der befragten Anwohner
parkten länger als drei Stunden (vgl. hierzu Abb. II-
Parkdauern).
Das Straßenverkehrsrecht kennt zwei notwendige
Voraussetzungen für die Einführung einer
Parkraumbewirtschaftung: hohen Parkdruck und Konkurrenz
zwischen Nutzergruppen (hier Anwohner und Gebietsfremde).
In der Studie der LK Argus GmbH wird dies präzisiert: Die
Einführung einer Parkraumbewirtschaftung ist nicht
sinnvoll, wenn gebietsfremde Langparker weniger als 20% der
Stellplätze belegen (Quelle: Parkraumstudie Prenzlauer
Berg, LK Argus GmbH).
Da die mittlere Auslastung der Stellplätze insbesondere in
den Abendstunden (höchster Parkdruck) bis zu 105% beträgt,
ist zu vermuten, dass die Einführung einer
Parkraumbewirtschaftung keine spürbare Reduzierung des
Parkdrucks und des damit verbundenen Parksuchverkehrs mit
sich bringen wird.
Im weiteren ist bisher die Frage der finanziellen Risiken
für den Bezirk Pankow im Falle der Einführung einer
Parkraumbewirtschaftung unbeantwortet. Die Errichtung und
der Betrieb eines Bereiches mit Parkraumbewirtschaftung
würde je nach Variante Kosten von 2,5 Mio. bzw. 3,9 Mio. €
für den Bezirk bedeuten.
Hieraus lässt sich für die derzeit stattfindende Debatte
festhalten, dass es nach wie vor erheblichen
Gesprächsbedarf gibt. Die vereinzelt aufgemachte Forderung
nach einer sofortigen Festschreibung der
Parkraumbewirtschaftung ist weder geeignet zur Verbesserung
der Parkraumsituation, noch zur Reduzierung des
Parksuchverkehrs.
Die Arbeitsgruppe für Öffentliche Ordnung und Verkehr
trifft sich am 23. März mit Dr. Heinrichs, LK Argus GmbH,
um über die Befunde der Studie, wie auch der hier
dargestellten eigenen Befragung zu diskutieren.
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MIT Pankow
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Neuer Vorstand der MIT Pankow fordert klare Positionierung zu Gunsten des Mittelstandes
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[2009-02-06]
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Der neu gewählte Vorstand des im vergangenen Jahr mit dem
Preis "Aktivster Kreisverband" ausgezeichnete Kreisverband
Berlin-Pankow beschloss einstimmig, von der CDU zu fordern,
dass im Programm für die anstehenden Wahlen deutlicher als
bisher hervorgehoben werden muss, wo die CDU in Fragen der
Wirtschaftspolitik steht.
"Im Moment ist gerade auch vor dem Hintergrund der sich in
Umsetzung befindlichen Konjunkturpakete kaum noch
erkennbar, wo die CDU in ihrer grundsätzlichen Haltung zum
Thema Wirtschaftspolitik steht.", so der Kreisvorsitzende
der MIT Pankow Johannes Kraft. In diesem Jahr stehen
richtungweisende Entscheidungen an. Mit den Wahlen zum
Europäischen Parlament und dem Deutschen Bundestag wird der
Wähler sich zwischen dem von der SPD eingeschlagen Kurs der
staatlichen Regulierung und Reglementierung und einem
Ansatz der freien sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig
Erhards entschieden müssen.
Der CDU ist es bis dato zu wenig gelungen, aufzuzeigen,
dass man an die selbstregulierenden Kräfte freier Märkte
glaubt, die Eigenverantwortung des Individuums in den
Mittelpunkt stellt und Leistung fördert. "Wir haben uns
intensiv über die Politik der Regierungskoalition
ausgetauscht und wünschen uns eine Rückbesinnung auf
liberalere Ansätze in der Steuergesetzgebung und damit
verbunden, die Stärkung der kleinen und mittelständischen
Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft
darstellen. Innovation, Mut zum unternehmerischen Risiko
und Leistung muss belohnt werden. Und vor allem muss die
CDU endlich wieder deutlich hervorheben, dass sie diejenige
Partei ist, die für die Marktwirtschaft steht und
unternehmerische Aktivität fördert." so Kraft über die
Sitzung des Vorstandes resümierend.
Dem Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden Johannes Kraft
die Stellvertreter Leila Bouziane und Daniel Hauer, sowie
Brigitte Konkel, Gerd Schröder, Dr. Peter Wotschke, Joachim
Pollnow und Norbert Bieß an.
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Resolution des MIT-Bundesvorstands zur Erbschaft- und Schenkungsteuer
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[2008-11-10]
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MIT Pankow
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MIT Pankow warnt vor Panikmache
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[2008-10-08]
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Die MIT Pankow betrachtet die derzeitigen Entwicklungen
an den internationalen Finanzmärkten mit Sorge, warnt
jedoch ausdrücklich vor Panikmache und überstürztem
Aktionismus.
"Die derzeitige Entwicklung an den Börsen und das
schwindende Vertrauen in den Finanzsektor müssen uns alle
beunruhigen, überzogene Reaktionen sind jedoch
kontraproduktiv." so der Kreisvorsitzende der MIT Pankow,
Johannes Kraft. Aus der aktuellen Lage eine Vertrauenskrise
der sozialen Marktwirtschaft abzuleiten, wie von
verschiedenen Verbänden und Parteien getan, ist weder
angezeigt noch zielführend. Auch die immer wieder
aufflammenden Forderungen nach einer Verstaatlichung des
Bankensektors aus dem linken Spektrum haben mit der
Wirklichkeit wenig zu tun. "Wenn Oskar Lafontaine sich
schauspielernd darüber brüskiert, dass ein Sicherungspaket
in Höhe von 50 Milliarden Euro für den angeschlagenen
Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate in kurzer Zeit zu
stemmen ist, aber die staatlichen Transferleistungen vor
dem Hintergrund des Bundeshaushaltes nicht weiter erhöht
werden können, zeigt dies einmal mehr, wie wenig man sich
in den linken Parteien mit sachlichen Argumenten und
volkswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzt und
stattdessen linksromantischen Populismus betreibt.", so
Kraft weiter.
Deutsche Sparer und Anleger sind über den
Einlagensicherungsfonds bestens geschützt, die deutsche
Finanzwirtschaft ist die stabilste und krisensicherste
weltweit, insofern sind die Ängste der Anleger zwar
verständlich aber unbegründet. Andre Kostolany brachte dies
mit einem Satz auf den Punkt: "Staatsbankrott?
Bankenkrisen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Viel Lärm um
nichts!"
Eine durch die Medien kolportierte, angeblich drohende
Stagflation ist für den europäischen Wirtschaftsraum nicht
zu erkennen. Der günstige Euro beflügelt die
Exportwirtschaft und die abgestimmten Aktionen der
Zentralbanken zur Erleichterung der Refinanzierung der
Institute ist ein richtiger Schritt, der
Inflationstendenzen nicht erkennen lässt. Es geht nicht
darum den Wert des Geldes zu verringern, sondern dessen
Preis zu reduzieren und damit ausreichende Liquidität im
Nichtbanken-Sektor zu schaffen.
"Und letztlich könnten geneigte Anleger die aktuellen Kurse
an den Börsen vor dem Hintergrund anstehender Änderungen
der Steuergesetzgebung auch als Chance sehen, günstig zu
investieren." erklärt Kraft mit einem zwinkernden Auge
abschließend.
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MIT Pankow
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Protestbrief der MIT Pankow an den regierenden Bürgermeister - Mauerhöhung stoppen!
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[2008-08-14]
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MIT Pankow
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MIT Pankow protestiert gegen neue Bürokratie aus Brüssel
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[2008-02-22]
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Die EU-Kommission plant derzeit die weitere Verschärfung
der Antidiskriminierungsgesetzgebung in Deutschland. In
einem Brief an die Bundesregierung hat die Kommission die
Forderung erhoben, gleichgeschlechtliche Partnerschaften
mit der grundgesetzlich geschützten Ehe
gleichzustellen. „Aus unserer Sicht überschreitet die EU-
Kommission bei der Antidiskriminierungsgesetzgebung ganz
klar ihre Kompetenzen. Das in 2006 beschlossene
Antidiskriminierungsgesetz war bereits überflüssig, da die
deutsche Gesetzgebung schon vorher hinreichenden Schutz vor
Diskriminierung vorsah. Alles andere ist ebenfalls in
unseren Gesetzen geregelt. Es ist nicht akzeptabel, dass
Brüssel derart in die deutsche Gesetzgebung eingreifen
will“, meint Johannes Kraft, MIT-Kreisvorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
Pankow.
Ehe und Familie stehen in Deutschland unter dem besonderen
Schutz der staatlichen Ordnung. Dies regelt das
Grundgesetz nach Artikel 6 Absatz 1. „Wir wehren uns
dagegen, dass von Außen ein direkter Eingriff in die
deutsche Verfassung erfolgen soll. Zudem ist der Vorstoß
nach unserer Auffassung ein neues Paradebeispiel für den
wachsenden Verdruss in den Mitgliedstaaten über den
Dirigismus und die Überregulierung aus Brüssel“, meint
Kraft.
Nach Auffassung der MIT Pankow ist Deutschland über das von
der EU-Kommission vorgegebene Minimum bei der
Gleichstellungsgesetzgebung aufgrund der
Regierungskonstellation in Berlin bereits erheblich
hinausgegangen. Die MIT Pankow hatte sich hierzu bereits im
Jahr 2006 gegen weitere Bürokratie aus Brüssel
eingesetzt. „Wenn jetzt noch quasi durch Brüssel das
deutsche Grundgesetz geändert werden soll, geht das
deutlich zu weit,“ so Kraft.
Die MIT Pankow lehnt die angestrebte Verschärfung des
bereits bestehenden Antidiskriminierungsrechts ab. Sie
fordert nun von den Pankower und Berliner
Bundestgasabgeordneten, sich gegen diese Eingriffe der EU-
Kommission in das Deutsche Grundgesetz zur Wehr zu
setzen. „Durch den Vorstoß der EU-Kommission wird das
Subsidiaritätsprinzip verletzt und Vertrauen in die
Rechtmäßigkeit europäischer Gesetzgebung zerstört. Dann
darf sich Brüssel auch nicht wundern, wenn ein wachsender
Vertrauensverlust in die europäischen Institutionen
festgestellt wird,“ meinte Kraft abschließend, mit Blick
auf die jüngsten Ergebnisse der Eurobarometerumfrage.
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MIT Pankow begrüßt Anerkennung deutscher Meisterqualifikationen durch die EU
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[2007-10-17]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow
(MIT) begrüßt die Anerkennung deutscher
Meisterqualifikationen durch die EU-
Mitgliedstaaten.
Die Mitgliedstaaten haben sich in der vergangenen Woche mit
großer Mehrheit für eine Höherstufung in dem EU-System der
Berufsanerkennung ausgesprochen. Somit erkennt das
Gemeinschaftsrecht nunmehr ausdrücklich die hohe
Qualifikation aller deutschen Handwerksmeister an.
"Als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow freuen
wir uns ganz besonders für die Pankower
Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, dass die
Bundesregierung die gebührende Anerkennung für alle
deutschen Meister durch die EU-Mitgliedstaaten erreichen
konnte.“ erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT
Pankow.
Die getroffene Entscheidung wird demnächst dem Europäischen
Parlament zugeleitet. Die Bundesregierung geht davon aus,
dass das Europäische Parlament keine Einwände erheben wird,
weil das Parlament selbst eine solche Anerkennung gefordert
hatte.
„Es ist sehr begrüßenswert, dass die qualitativ hochwertige
Ausbildung der deutschen Handwerksmeisterinnen und
Handwerksmeister endlich europaweit anerkannt wird. Dieses
Gütesiegel verschafft dem Handwerk einen statthaften
Wettbewerbsvorsprung“, so Kraft abschließend.
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Position zum Grundsatzproramm der CDU
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[2007-09-06]
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MIT Pankow begrüßt Verabschiedung des Energiepakets
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[2007-05-01]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT)
Pankow begrüßt die Verabschiedung des Energiepakets durch
das Bundeskabinett.
In ihrer Sitzung vom 25.04.2007 beschloss das Kabinett die
Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB-
Novelle) und die Verordnung zur Regelung des
Netzanschlusses von Anlagen zur Erzeugung von elektrischer
Energie (Kraftwerks-Netzanschluss-Verordnung, KraftNAV).
“Die Beschlüsse stellen wichtige Weichen für die Sicherung
wettbewerbsfähiger Energiepreise in Deutschland. Mit der
GWB-Novelle und der Kraftwerks-Netzanschluss-Verordnung
sind zwei vernünftige Maßnahmen, die den Wettbewerb auf der
Angebotsseite stärken und ihm neue Impulse geben sollen.“
erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Während die Kraftwerks-Netzanschluss-Verordnung
längerfristige strukturelle Verbesserungen der
Wettbewerbsverhältnisse im Energiesektor erzielen soll,
kann die GWB-Novelle als Sofortmaßnahme bereits
kurzfristige Verbesserungen ermöglichen.
Nach Auskunft des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie ist das Ziel der Verordnung, die Erleichterung
neuer Kraftwerksprojekte in Deutschland, damit aus Alters-
und sonstigen Gründen wegfallende
Stromerzeugungskapazitäten rechtzeitig und in ausreichendem
Maße durch neue Einheiten ersetzt werden. Hierbei sollen
insbesondere neue Anbieter zum Zuge kommen.
In das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird
mit § 29 für den Energiebereich eine neue
Missbrauchsvorschrift eingefügt. Ziel der bis 2012
befristeten Vorschrift ist es, die bestehende
Missbrauchsaufsicht der Kartellbehörden zu schärfen, bis
neue Kraftwerke gebaut sind und neue Anbieter in den Markt
kommen. Die Kartellbehörden sollen in die Lage versetzt
werden, Missbräuche im Energiesektor leichter nachzuweisen
und effektiver zu bekämpfen.
“Wenn die Ziele konsequent verfolgt werden und es um die
Förderung der Liquidität des Marktes und der
Anbietervielfalt geht, kann dieses die
Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsstrukturen
gleichermaßen voranbringen. Dies wird allen Verbrauchern zu
Gute kommen, insbesondere dem industriellen und
produzierendem Mittelstand in Deutschland." so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Kabinettsbeschluss zur Unternehmenssteuer-Reform
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[2007-03-15]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow (MIT)
begrüßt den gestrigen Kabinettsbeschluss des Gesetzes-
Entwurfes zur Unternehmenssteuer-Reform.
Die Reform, die im Januar 2008 in Kraft treten soll, sieht
eine Senkung der Steuerlast der Kapitalgesellschaften von
knapp 39 Prozent auf unter 30 Prozent vor. Damit soll
verhindert werden, dass Arbeitsplätze und Investitionen
steuerbedingt ins Ausland verlagert werden. Ungefähr ein
Fünftel der Firmen in Deutschland sind
Kapitalgesellschaften. Derzeit werden ihre Gewinne mit
Körperschaftssteuer (25 Prozent), Gewerbesteuer (im
Durchschnitt 17 Prozent) und Solidaritätszuschlag
belastet. Nominal gesehen sind das 38,7 Prozent. Diese
Belastung soll nun auf 29,83 Prozent sinken. Dafür wird
die Körperschaftssteuer auf 15 Prozent reduziert.
“Die Reform kann Impulse für Wachstum in Deutschland
geben. Die verringerten Steuersätze bieten außerdem
weniger Anlass, in Deutschland erwirtschaftete Gewinne in
das niedriger besteuernde Ausland zu verlagern“ sagte
Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Mit der Absenkung der Steuerlast für Unternehmen gibt
Deutschland die "rote Laterne" ab und erreicht einen Platz
im europäischen Mittelfeld. Die Bundesrepublik hat für
Kapitalgesellschaften derzeit die höchste Steuerbelastung
in der EU.
Die meisten Unternehmen in Deutschland sind
Personenunternehmen, zumeist Handwerksbetriebe. Sie zahlen
maximal 42 Prozent Einkommenssteuer auf ihre Gewinne.
Die betroffenen zehn Prozent der Personenunternehmen, die
eine ähnliche oder sogar höhere Steuerbelastung wie
Kapitalgesellschaften haben, sollen ihnen steuerlich
gleich gestellt werden.
In der Praxis hätten 80 Prozent der Personenunternehmen,
also der größte Teil der Unternehmen, nur noch eine
effektive steuerliche Belastung von weniger als 20
Prozent. Drei Viertel der Unternehmen zahlten sogar nur 15
Prozent Steuern. Diese Belastung soll auch dauerhaft so
gering bleiben. Von der niedrigeren Körperschaftssteuer
würden außerdem auch 200.000 „Handwerker-GmbHs“
profitieren.
"Bei der Unternehmenssteuer-Reform muss es insbesondere
auch um die Entlastung der Personenunternehmen und damit
des Mittelstandes gehen. Schließlich sollen alle
Unternehmen, die in besonderer Weise Werte und
Beschäftigung in Deutschland schaffen, von der Reform
profitieren“ so Kraft abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Zustimmung zum zweiten Mittelstandsentlastungsgesetz
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[2007-01-05]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow (MIT)
begrüßt die Zustimmung des
Nationalen Normenkontrollrates zum zweiten
Mittelstandsentlastungsgesetz (Zweite
Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in
der mittelständischen
Wirtschaft).
Der Gesetzentwurf, der Ende Januar 2007 im Bundeskabinett
verabschiedet werden wird, beinhaltet zahlreiche Maßnahmen
zur Bürokratieentlastung,
mit denen im Kern vor allem klein- und mittelständische
Unternehmen sowie
Existenzgründer in den Bereichen Statistik, Buchführung,
Sozialversicherungs-, Gewerbe-
, Preis- sowie Straßenverkehrsrecht entlastet werden
sollen.
"Es ist sehr
begrüßenswert, dass die Bundesregierung den eingeschlagenen
Kurs des konsequenten
Bürokratieabbaus weiterführt. Dieses zweite Gesetz wird den
Mittelstand in Deutschland
um mindestens weitere 15 Millionen Euro an Bürokratiekosten
entlasten" erklärte
Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow. "Auch der
Berliner Mittelstand wird
profitieren, unter anderem von der geplanten Verbesserung
der Förderung der regionalen
Wirtschaftsstruktur" so Kraft abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Vorschlag von Michael Glos zum Umbau des Kündigungsschutzes
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[2006-11-06]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
(MIT) Pankow begrüßt den Vorschlag vom
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zum Umbau des
Kündigungsschutzes.
Michael Glos spricht sich dafür aus, dass in Kombination
mit einem höheren Arbeitslosengeld, das aber an schärfere
Auflagen geknüpft sein muss, ein Umbau des
Kündigungsschutzes zu einer Belebung am Arbeitsmarkt
führen
kann. Zudem müsse es zu sofortigen und nachhaltigen
Anstrengungen für eine Wiedereingliederung in die
Arbeitswelt kommen.
„Unerfreulicherweise konnte sich die Große Koalition
bisher
nicht auf einen realisierbaren und wirtschaftlich
vernünftigen Weg zur Lockerung des deutschen
Kündigungsschutzes einigen. Der bisherige halbherzige
Vorschlag eine Probezeit von zwei Jahren einzuführen und
damit das System zu lockern, ist kontraproduktiv, da für
den
Arbeitgeber die Möglichkeit entfallen würde, Arbeitnehmer
mit befristeten Arbeitsverträgen zu beschäftigen“,
erklärte
Johannes Kraft, Vorsitzender der MIT Pankow.
Der Vorschlag des Bundesministers orientiert sich am
Modell „Dänemark“. Dort mache man mit diesem Ansatz sehr
gute Erfahrungen. Zwar seinen die Kündigungsfristen kurz,
dafür erhalten Arbeitslose aber bis zu vier Jahre maximal
90 Prozent ihres letzten Lohns. Allerdings
müssen sie jede zugewiesene Arbeit oder
Ausbildungsangebote
annehmen, sonst droht der Entzug des Arbeitslosengeldes.
Ein solcher Umbau würde die Bereitschaft der Betriebe
fördern, Arbeitskräfte einzustellen, gleichzeitig wachse
die Bereitschaft der Arbeitslosen, Arbeit aufzunehmen.
"Dieses Modell ist erwägenswert", sagte Kraft. „Der
jetzige
Kündigungsschutz in Deutschland sei zu starr und im
europäischen Vergleich ein Hemmnis für den Mittelstand“,
so
Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow begrüßt weitere Fortschritte beim Bürokratieabbau in der Wirtschaftsstatistik
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[2006-07-26]
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Das so genannte Verdienststatistikgesetz wurde heute im
Bundeskabinett beschlossen und stellt einen weiteren
beachtlichen Schritt zur Entlastung des Mittelstandes und
der Wirtschaft von statistischen Berichtspflichten dar. Es
ist Teil des Maßnahmenkatalogs der
Bundesregierung "Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung".
Nach dem Gesetzentwurf ist ein Verzicht auf die jährliche
Verdiensterhebung bei über 40.000 Betrieben und auf die
ebenfalls jährliche spezielle Handwerks-Verdiensterhebung
bei 27.000 Betrieben vorgesehen.
"Das Verdienststatistikgesetz ist ein förderlicher Schritt
und ein gutes Beispiel für vernünftigen Bürokratieabbau",
erklärte Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Die aus EG-rechtlichen Gründen weiterhin erforderliche
vierteljährliche Verdiensterhebung wird bei unveränderter
Stichprobengröße gleichmäßiger auf die Gesamtwirtschaft
verteilt. Dies verringert die Statistiklasten hauptsächlich
im besonders betroffenen Verarbeitenden Gewerbe. Die
spezielle Verdiensterhebung in der Landwirtschaft wird in
Zukunft, anstatt wie bisher jährlich, nur noch alle vier
Jahre durchgeführt.
"Der Mittelstand und die deutsche Wirtschaft wird
entlastet, wobei die Leistungsfähigkeit der amtlichen
Statistik gewährleistet bleibt", so Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow begrüßt Beschluss der Mittelstandsinitiative
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[2006-07-20]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Pankow
begrüßt, dass vom Bundeskabinett am 19.07.2006 die
Mittelstandsinitiative, die alle wesentlichen von der
Bundesregierung umgesetzten, auf den Weg gebrachten und
geplanten mittelstandsrelevanten Maßnahmen enthält,
beschlossen wurde.
„Die Initiative betont die Bedeutung der mittelständischen
Unternehmen für Wachstum und Beschäftigung“ erklärt
Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Primäres Ziel der Mittelstandsinitiative ist es, die
Wachstumskräfte im Mittelstand zu verstärken, unter anderem
durch einen systematischen Abbau von bürokratischen
Hemmnissen, die Stärkung der Innovationsfähigkeit des
Mittelstandes, die Modernisierung der beruflichen Bildung
und die Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses sowie die
Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten zur
Erleichterung der Investitionstätigkeit. Hinzu kommen
Maßnahmen zur Unterstützung der außenwirtschaftlichen
Aktivitäten, zur Mobilisierung von Wagniskapital und zur
Förderung von Existenzgründungen.
Die MIT Pankow ist erfreut, dass die Bundesregierung und
die KfW zur besseren Umsetzung der Initiative gemeinsam
eine kontinuierliche Weiterentwicklung von
mittelstandsfreundlichen Förderangeboten fortsetzen wird.
So sollen zum Beispiel die Kreditinstitute bei den
Kleinkreditprogrammen für Unternehmen in der Gründungsphase
vollständig vom Risiko befreit und die
Bearbeitungsverfahren entsprechend gestrafft werden.
„Das Mittelstands - Maßnahmenpaket kann eine solide Basis
sein, um nachhaltig den in den letzten Monaten zu
verzeichnenden Aufschwung in der mittelständischen
Wirtschaft zu unterstützen.“ so kraft abschließend.
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MIT Pankow
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MIT Pankow begrüßt Gesetzesentwurf über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft
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[2006-07-14]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow
begrüßt den Gesetzesentwurf über steuerliche
Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen
Gesellschaft (SEStEG), welcher ein wichtiger Teil der
großen Unternehmensteuerreform ist.
Das SEStEG bringt unter anderem die EU-
Verschmelzungsrichtlinie in Deutschland zur Anwendung.
Damit wird das deutsche Umwandlungssteuerrecht europäisiert.
Die wichtigsten Ziele des Gesetzes sind die Verbesserung
der Standortqualität sowie die Sicherung der
Besteuerungsrechte und Steuerbasis in Deutschland. Das
SEStEG soll künftig grenzüberschreitende Umwandlungen
ermöglichen und Unternehmen die freie Auswahl der
Rechtsform erleichtern. „Es kann damit ein bedeutsamer
Anreiz geschaffen werden, Unternehmen wieder in Deutschland
anzusiedeln, hier zu investieren und neue Arbeitsplätze zu
schaffen“, erklärt Johannes Kraft, Kreisvorsitzender der
MIT Pankow
Derzeit ist die Sicherstellung des deutschen
Besteuerungsrechts bei grenzüberschreitenden Sachverhalten
verstreut in Einzelsteuergesetzen geregelt oder sie beruht
nur auf der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, die durch
Verwaltungsanweisungen umgesetzt werden muss. Diese
Regelungen sollen nunmehr systematisch zusammengefasst
werden. „Es ist nur wünschenswert, dass die Vereinfachung
des Steuerrechts konsequent verfolgt wird. Der deutsche
Mittelstand braucht besonders in einer europäisierten
Wirtschaft klare Handlungsgrundlagen und weniger
Wettbewerbsnachteile in der EU“, so Kraft abschließend.
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MIT Pankow
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Standpunkt der MIT Pankow zum Steueränderungsgesetz 2007
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[2006-07-03]
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Die MIT Pankow begrüßt die grundsätzlichen
Zielrichtungen des am 29.06.2006 beschlossenen
Steueränderungsgesetzes. Primär werden die unerlässliche
Begrenzung der Verschuldung der öffentlichen Haushalte
sowie die Schritte zur Steuervereinfachung befürwortet. Nur
mit soliden öffentlichen Haushalten erhält der Staat
Handlungsspielräume für zukunftsnotwendige Investitionen
zurück.
Die MIT Pankow zeigt jedoch an, dass die steuerlichen
Neuerungen, die zusätzlich von einer Mehrwertsteuererhöhung
um drei Prozentpunkte begleitet wird, vor allem die breite
Bevölkerungsschicht der Durchschnittsverdiener in spürbarer
Weise belasten wird, was der Bevölkerung in großem Umfang
Kaufkraft entzieht, was zu einem Stocken der ohnehin schon
lahmenden Binnennachfrage führen wird. Die leicht belebte
Nachfrage und die somit minimale Stärkung des Mittelstandes
wird im Keim erstickt.
Einschneidende steuerliche Mehrbelastungen sind nach
Ansicht der MIT Pankow der falsche Weg, um nachhaltige
konjunkturelle Impulse zu setzen.
Die auf Wunsch der SPD beschlossene Reichensteuer, welche
Bezieher hoher Einkommen künftig mit einem dreiprozentigen
Zuschlag auf den bisherigen Höchststeuersatz von 42%
belasten soll, wird eher mehr Kaufkraft entziehen und mehr
Bürokratie aufbauen als sinnvoll einsetzbare Mehreinnahmen
zu erzielen. Um verfassungsrechtliche Probleme im Hinblick
auf den grundgesetzlichen Gleichheitssatz zu minimieren,
wurde die Einführung eines Entlastungsbetrags beschlossen,
der Gewinneinkünfte von der dreiprozentigen Steuererhöhung
ausnehmen für das Jahr 2007 soll. „Mit der Einführung des
Entlastungsbetrages wird das deutsche Steuerrecht
komplizierter und unübersichtlicher. Die Einführung der
Reichensteuer ist ein unsinniger, bürokratieaufbauender
Beschluss, der zu keinem brauchbaren Ergebnis führen wird“,
erklärte Johannes Kraft, MIT-Kreisvorsitzender in Pankow.
Die Bundesregierung will mit dem Steueränderungsgesetz 2007
die steuerpolitischen Eckpunkte der Koalitionsvereinbarung
umsetzen, mit denen sich die Koalitionsparteien zum Ziel
gesetzt haben, das Steuerrecht zu vereinfachen um
Transparenz, Effizienz und Gerechtigkeit
wiederherzustellen. Diese Ziele werden mit dem Gesetz
verfehlt, denn die Novellierungen belasten vor allem die
breite Bevölkerungsschicht der Normalverdiener und führen
mit neuen Tatbeständen zur weiteren Verkomplizierung des
deutschen Steuerrechts.
„Es bedarf einer grundlegenden Reformierung des
Steuerrechts. Es ist nicht zukunftsgerichtet, provisorische
Änderungen im Eiltempo zu beschließen, die nicht dazu
führen, der wirtschaftlichen Lage gerecht zu werden.
Deutschland braucht steuerpolitische Vorhaben, die für die
Wirtschaft und die Bevölkerung ein transparentes, gerechtes
und verständliches Steuerrecht schaffen“, so Kraft
abschließend.
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MIT Pankow begrüßt Horst Seehofers Forderung nach transparenten Ratingsentscheidungen der Banken
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[2006-06-29]
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Die MIT Pankow begrüßt die Forderung von CDU/CSU nach
einer Selbstverpflichtung der Kreditwirtschaft für
transparente Ratingentscheidungen bei der Vergabe von
Unternehmenskrediten.
Entscheidungen über das Rating von Kredit suchenden
Unternehmen sollten „in nachvollziehbarer Weise schriftlich
offen“ gelegt werden, heißt es in einer Empfehlung, die der
Finanzausschuss des Bundestags am 28.06.2006 formulierte
und die das Parlament wohl heute im Rahmen einer Richtlinie
zu Basel II beschließen wird.
„Sollte eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft nur
unzureichend Wirkung zeigen“, sollen gesetzliche Maßnahmen
ergriffen werden, heißt es weiter in der Entschließung.
Eine Prüfung ist nach zwei Jahren geplant. Zuvor hatte
Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) an die
Kreditwirtschaft appelliert, sich mehr Transparenz bei der
Vergabe von Krediten anzueignen.
Aktueller Grund für den wiederholten Appell ist die für
heute geplante Verabschiedung des „Gesetzes zur Umsetzung
der neu gefassten Bankenrichtlinie“. Damit werden die neuen
internationalen Eigenkapitalstandards nach Basel II Anfang
2007 in Kraft treten. Kreditinstitute können künftig die
Unternehmenskreditvergabe unter anderem von der Bonität des
Kreditsuchenden abhängig machen. Das Ausfallrisiko und
damit die Zinshöhe wird dabei anhand von speziellen Ratings
ermittelt.
Ziel von CDU/CSU ist eine gemeinsame Selbstverpflichtung
der gesamten Kreditwirtschaft. Es sei nun Sache der
Kreditwirtschaft zu zeigen, dass die Selbstverpflichtung
klappe.
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MIT Pankow
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MIT Pankow fordert mehr Ausgabendisziplin statt Steuererhöhungen
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[2006-06-23]
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Zur aktuellen Debatte über den Bundeshaushalt äußert nun
die MIT Pankow ihren Unmut. „Bundesfinanzminister Peer
Steinbrück hat für das laufende Jahr einen Haushalt
vorgelegt, der neue Schulden in Höhe von über 38 Milliarden
Euro vorsieht. Dies sind sieben Milliarden Euro mehr als im
Vorjahr und die höchste Neuverschuldung, die es in
Deutschland je gegeben hat“, erklärte Johannes Kraft,
Kreisvorsitzender der MIT Pankow.
Der Haushalt verstoße somit nicht nur gegen die Maastricht-
Kriterien, sondern ist nach Auffassung der MIT Pankow auch
verfassungswidrig. Die Beschlüsse der Regierung zum
Arbeitslosengeld II und zum Elterngeld werden zu
erheblichen Mehrausgaben führen. Außerdem muss der Bund
wegen gestiegener Zinsen für den Schuldendienst mehr
zahlen. „Die Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuererhöhung
sind damit schon wieder vollständig verbraucht. Noch im
Wahlkampf hatte man damit in Größenordnungen die
Lohnnebenkosten senken wollen, um Arbeitsplätze zu
schaffen“, erinnert Kraft.
„Dies zeigt einmal mehr: Öffentliche Haushalte bekommt man
allein durch Steuererhöhungen nicht in den Griff“, so
Kraft. Entgegen der Behauptung des Bundesfinanzministers
Peer Steinbrück hat der Bund nach Auffassung der MIT Pankow
kein Einnahmenproblem, sondern ein
Ausgabenproblem. „Verfassungsmäßige Haushalte wird es
deshalb erst wieder geben, wenn die Regierung die Kraft
hat, die Ausgaben des Bundes konsequent zu vermindern“,
erklärt Kraft. Die MIT Pankow fordert daher von der
öffentlichen Verwaltung im Bund, aber auch im Bundesland
Berlin und in Pankow konsequente Ausgabendisziplin statt
Steuererhöhungen!
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MIT Pankow fordert mehr Wirtschaft an die Schulen
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[2006-01-25]
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Pankow
wirbt
für eine stärkere Vermittlung von wirtschaftlichen
Zusammenhängen in den Schulen. Lehrer sollten dabei die
bundesweiten Angebote, wie etwa die auch in diesem Jahr
stattfindende "StartUp-Werkstatt 2006", in das
Unterrichtsprogramm integrieren.
„Wir möchten, dass bei den Hoffnungsträgern von morgen
bereits in der Schule frühzeitig ein Interesse an
Wirtschaft geweckt wird“, erklärt Johannes Kraft, MIT-
Kreisvorsitzender in Pankow. Nach Auffassung der MIT Pankow
haben Schulabgänger heute einen enormen Nachholbedarf an
elementaren Fertigkeiten und Grundlagen, die Voraussetzung
für einen erfolgreichen Berufseinstieg sind. „Eine
hervorragende Qualifikation, elementare Grundkenntnisse im
Rechnen, Lesen und Schreiben sowie ein Grundlagenwissen
über wirtschaftliche Zusammenhänge sind auch mit Blick auf
den zunehmenden internationalen Wettbewerb für den
beruflichen Erfolg unabdingbar“, so Kraft. Daher fordert
die MIT-Pankow, dass die Vermittlung von wirtschaftlichem
Basiswissen zum festen Bestandteil des Lehrplanes einer
jeden Schule werden soll. „Wir hoffen, dass junge Menschen
dadurch Wirtschaftsprozesse besser verstehen lernen und
gleichzeitig animiert werden, nach ihrem
Ausbildungsabschluss über eine eigene Existenzgründung
nachzudenken“, erklärt Kraft.
Vor diesem Hintergrund fordert die MIT Pankow alle Pankower
Schulen, Lehrer sowie Schüler auf, sich an der diesjährigen
StartUp-Werkstatt 2006 zu beteiligen, die vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
unterstützt wird. Es ist bundesweit das größte
Existenzgründer-Planspiel für Schüler ab 16 Jahren, bei dem
Jugendliche via Internet fiktive Unternehmen gründen und
spielerisch die Welt der Wirtschaft kennen lernen. „Dies
ist für die Pankower Schüler eine große Chance, ihre
Kreativität und Gestaltungskraft unter Beweis zu stellen.
Zudem begrüßen wir, dass das Planspiel Teamfähigkeit,
Führungsqualität sowie selbständiges Denken und Handeln
fördert“, so Kraft. Lehrer sollten das Angebot des
Bundesministeriums nutzen, die StartUp-Werkstatt als
Unterrichtseinheit zu integrieren.
Die zehn besten Geschäftskonzepte werden am 28. Juni 2006
bei der Ehrung der Bundessieger in Hamburg prämiert. Es
gibt Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro zu
gewinnen. Auf die fünf besten Teams wartet im Herbst das
Future Camp, ein speziell für die Schüler entwickeltes
Management- und Persönlichkeitstraining. Bewerben können
sich unter startup-werkstatt@stern.de Schülerinnen und
Schüler ab 16 Jahren, die eine allgemein bildende oder
berufliche Schule besuchen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit,
denn Anmeldeschluss für die StartUp-Werkstatt ist der 6.
Februar 2006.
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MIT Pankow fordert erleichterte Vergabe öffentlicher Aufträge
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[2005-10-15]
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Zur Stärkung des Mittelstandes vor Ort, setzt sich die MIT
Pankow für die erleichterte Vergabe öffentlicher Aufträge
ein. „Wir müssen dazu kommen, dass öffentliche Bauaufträge
bis zu einer festgelegten Größenordnung künftig auch ohne
formelles Vergabeverfahren vergeben werden können“ erklärt
Johannes Kraft, MIT-Vorsitzender in Pankow. Hierfür sollte
sich nach Kraft der Bezirk Pankow von Berlin und die Stadt
Berlin als Ganzes ein Beispiel an den Regelungen des
Hessischen Wirtschaftsministeriums nehmen, wo eine solche
Vergabepraxis derzeit eingeführt wird.
So muss es nach der MIT Pankow auch in Pankow zukünftig
möglich sein, dass die Kommune Aufträge für jedes Fachlos
bzw. Gewerk von bis zu 25.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer)
ohne öffentliche Ausschreibung frei Hand vergeben
kann. „Dies würde zu einer erheblichen Vereinfachungen und
Entbürokratisierung des Verfahrens führen“ so Kraft. „Eine
solche Regelung würde sicherstellen, dass die Kommunen
leichter auch kleinere und mittlere Handwerksbetriebe vor
Ort berücksichtigen könnten“. Nach Kraft würde diese
Regelung die Pankower Betriebe und Mittelständler
unterstützen und sich zudem positiv auf die Gewerbesteuer
auswirken. „Nicht zuletzt wäre eine solche Regelung genau
das richtige Signal für Pankow und Berlin, denn sie trägt
zur Sicherung des Pankower Mittelstandes und dadurch zur
Stärkung der Kommune sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen
bei“ erklärt Kraft abschließend.
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Kein Straßenausbaubeitragsgesetz!
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[2005-07-23]
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Am 23.06.2005 hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit
sich über das geplante Straßenausbaubeitragsgesetz
kompetent informieren zu lassen.
Eingeladen hatte die CDU und die
Mittelstandsvereinigung als Referenten, den
Vorsitzenden des Verbandes der
Grundstücksnutzer e.V., Herrn E. Beleites, und den
Bezirksstadtrat Martin Federlein (CDU).
Im Ergebnis konstatierten die Bürger gemeinsam
mit den Moderatoren Rene Stadtkewitz, MdA, und
Johannes Kraft, Vorsitzender der Mittelstands- und
Wirtschaftvereinigung der CDU/CSU in Pankow, dass ein
solches Gesetz in Form des vorliegenden Entwurfes für die
Einwohner und Gewerbetreibenden in Berlin eine unzumutbare
zusätzliche Belastung darstellt. Anwesende Bürger forderten
die CDU auf, sich weiter aktiv im Parlament gegen diesen
Gesetzesentwurf zu wehren, aber auch gerade in den
Ortsverbänden zu informieren und weitere Veranstaltungen zu
organisieren.
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90 Tage Hartz IV: Ein-Euro-Jobs als Jobkiller!
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[2005-03-31]
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Die Pankower Mittelstandsvereinigung (MIT) zieht erste
Bilanz
„Das Ziel ist richtig: Arbeitslose sollen bei ihren
Bemühungen um eine Wiedereingliederung in den ersten
Arbeitsmarkt unterstützt werden und hierbei finanzielle
Anreize erhalten. Doch der Teufel steckt wieder einmal im
Detail: Kommunen werden verführt, reguläre Beschäftigung
abzubauen und privaten Anbietern Aufträge wegzunehmen.“, so
der Pankower MIT-Vorsitzende Johannes Kraft auf der
Veranstaltung am Donnerstagabend.
Um diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen, haben die
Pankower Mittelständler die Erfahrungen der ersten 90 Tage
diskutiert. Kompetente Gäste waren dabei der
Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Oder-Spree, Herr
Axel Dobrowolski, und Herr Lingott von der Handwerkskammer
Berlin. Mittelständler aus dem Nachbarlandkreis Barnim
waren ebenfalls zugegen.
Was in den Projekten beantragt und als unbedenklich
beschieden wird, ist die eine Wahrheit. Wie die Dinge dann
vor Ort verlaufen, spielt in einem anderen Film. Bei der
angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt und den speziellen
Problemen der Baubranche ist die Sorge verständlich.
Handwerker befürchten einen Ausverkauf ihrer Arbeitsfelder.
Wenn, wie in Berlin geschehen, beim Umzug des Ordnungsamtes
Neukölln nur noch ein LKW und ein Fahrer durch die
öffentliche Hand geordert, und Arbeiten wie verpacken,
tragen, ein- und ausladen von Ein-Euro-Jobbern übernommen
werden, können die privaten Anbieter die Segel streichen.
"Irgendwie ist ja auch einzusehen, dass Vereinsheime mit
eigener Kraft modernisiert werden sollen, aber der Grat zur
gewerblichen Arbeit ist wirklich schmal", beschreibt die
der Barnimer MIT-Vorsitzende Frank Griesmann die Situation.
Als Lösung wurden unter anderem Negativlisten diskutiert.
Doch herrschte Übereinstimmung darüber, daß die mit
öffentlichen Mitteln aufgebauten Parallelstrukturen dem
ersten Arbeitsmarkt immer schaden werden.
„Es gibt fast keine Tätigkeiten, die nicht für den ersten
Arbeitsmarkt relevant sind.“, so Kraft. Und weiter: „Die
über 1000 Euro, mit denen der Steuerzahler jeden einzelnen
Ein-Euro-Jobber subventioniert, wären in den Händen der
Unternehmen, die entscheiden, für welche Aufgaben sie
Transferleistungsempfänger wirtschaftlich sinnvoll
einsetzen, viel besser aufgehoben. Hier werden
Arbeitsplätze geschaffen und hier haben die Arbeitslosen
eine echte Chance wieder in das Berufsleben integriert zu
werden.“ Hierzu aber wäre die Schaffung eines
Niedriglohnsektors, wie bereits vielfach diskutiert,
notwendig. Die Tarifvertragsparteien sind am Zug.
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